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Christen in der AfD

In einer mit Spannung erwarteten Rede am Nikolaustag 2017 überrascht der amerikanische Präsident Freund und Feind. Er verschiebt nicht, wie alle seine Vorgänger, den Vollzug eines 1995 mit großer Mehrheit erlassenen Gesetzes über die Anerkennung Jerusalems zur Hauptstadt Israels. Er weist seine Regierung vielmehr an, alles und zwar schnell zu tun, damit die US-Botschaft baldmöglichst von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt werden kann. Trump vollzieht damit, was in der Wirklichkeit längst abgebildet wurde: Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Sie war es seit Jahrtausenden, sie ist es heute und sie soll es auch für immer bleiben.

„Trump bringt mit dieser mutigen Entscheidung Bewegung in die völlig verfahrene und gelähmte Nahost-Politik,“ begrüßt Joachim Kuhs, Stellvertretender Vorsitzender der Christen in der AfD, den Vorstoß Trumps. Damit liefere der vielgescholtene US-Präsident einen konstruktiven und Hoffnung weckenden Lösungsvorschlag für die prekäre Situation vieler Menschen in Israel und den angrenzenden Gebieten, ergänzt Kuhs.

Entsetzt ist Kuhs über die tendenziöse und teilweise Tatsachen verfälschende Berichterstattung der Medien in dieser Sache. (Siehe Mail von Alexander Schick an das ZDF im Anhang.) „Ein objektiver Journalismus sieht anders aus“, betont Kuhs und er frage sich, worin der in solchen medialen Äußerungen sichtbar werdende Antiisraelismus gründe.

„Wir Christen in der AfD stehen uneingeschränkt und unverbrüchlich zu dem Existenzrecht Israels. Wir sind sehr froh, daß wir auch viele aktive Mitglieder jüdischen Glaubens in den Reihen der AfD kennen,“ beendet Kuhs seine Erklärung.

Baden-Baden, 09.12.2017

gez: Kuhs

 

Keine Bagatellisierung von Ungeborenentötungen 
Werbeverbot für vorgeburtliche Kindestötungen muß bleiben
 
Christen in der AfD begrüßen Verurteilung von Frau Dr. Hänel wegen Werbung für vorgeburtliche Kindestötungen
 
Die Christen in der AfD (Chrafd) halten die Verurteilung von Frau Dr. Hänel wegen Werbung für vorgeburtliche Kindestötungen zu einer Geldstrafe für richtig und wenden sich gegen Versuche aus der Grünen-, der Linken- und der SPD-Bundestagsfraktion, das Werbungsverbot für Ungeborenentötungen abzuschaffen.
 
Die Tötung eines wehrlosen und unschuldigen ungeborenen Kindes ist etwas Schwerwiegenderes als etwa die medizinische Leistung, einen Zahn zu ziehen. Daher darf sie nicht bagatellisiert werden, wie die AfD in ihrem Grundsatzprogramm bereits 2016 betont. Viele Frauen fragen heute: "Warum hat mir denn niemand vorher gesagt, wie sehr ich unter der Abtreibung leiden würde?" Nach einer umfangreichen neuseeländischen Studie erkrankt fast jede zweite Frau innerhalb von vier Jahren nach der Ungeborenentötung an einer schweren Depression, wie Chrafd-Bundesvorstandsmitglied und Sachbuchautorin zum Lebensrecht Martina Kempf beklagt. Es erhöhe sich auch die Brustkrebsgefahr und die Wahrscheinlichkeit eines späteren frühgeborenen und untergewichtigen Kindes ebenso wie die Selbstmordrate nach vorgeburtlicher Kindestötung. 70 % der Partnerschaften seien bereits einen Monat nach der Ungeborenentötung am Ende.

Kein drittes Geschlecht nirgendsDas Bundesverfassungsgericht hat nun also entschieden, dass das deutsche Personenstandsgesetz einen weiteren Eintrag für ein "drittes Geschlecht" vorsehen muss. Vor dem Hintergrund der wenig bekannten Tatsache, dass die Verfassungsrichter von den Parteien gewählt werden und in deren Auswahl sicherlich nicht nur die juristischen Qualifikationen der Bewerber einfliessen, kann eine derartige Entscheidung nicht überraschen. Und schon gar nicht, wenn im Ersten Senat eine ehemalige Direktorin des "Gender-Kompetenz-Zentrums" (was auch immer das sein mag) der Berliner Humboldt-Universität wirkt.

Günzburg. Ein Jahr nach der Gründung stellte sich der Vorstand der Christen in der AfD (ChrAfD) Regionalverband Süd am 18. November mehrheitlich der Wiederwahl. Der katholische Sprecher Wolfgang Reitinger wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso die beiden stellvertretenden Sprecher Daniel Rottmann und Herbert Karl. Der bisherige ev. Sprecher Roland Huwer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Er will sich ganz dem Aufbau des Mittelstandsforums der AfD widmen. Sein Nachfolger ist Bernd Laub, der bisher die Aufgabe des Schriftführers innehatte.

Mit etwa 30 Mitgliedern und Freunden waren zum diesjährigen Mitgliedertreffen mehr Teilnehmer als im Vorjahr erschienen.

„Die christlich-konservativen Wähler schauen auf uns“ sagte Wolfgang Reitinger, alter und neuer katholischer Sprecher für den Regionalverband Süd. Sein scheidender Kollege Roland Huwer brachte seine Freude zum Ausdruck, „dass Christen verschiedener Denominationen unter uns sind.“

Den Rückblick auf das erste Jahr im Regionalverband trugen die Mitglieder des Vorstands kurz und prägnant vor. Es folgte ein Kurzbericht des Bundestagsabgeordneten Volker Münz, Göppingen.

Der stellv. und kommissarische Bundessprecher Joachim Kuhs bemerkte: „Ich bin ganz ehrlich gesagt beeindruckt von der Professionalität, mit der Sie agieren.“

Bei der Neuwahl des Vorstands setzten sich als Beisitzer von sechs Kandidaten Elisabeth Hörr, Andreas Friedrich, Ewald Jacksch und Alois Degler durch. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig, zum Teil mit wenigen Enthaltungen gewählt.

Der Regionalverband Süd umfasst die Mitglieder der Christen in der AfD aus Baden-Württemberg und Bayern. Die Satzung sieht eine Neuwahl des Vorstands nach dem ersten Jahr vor. Danach wird alle zwei Jahre gewählt.

Die Mitglieder im neuen Vorstand sind

Neuer Vorstand Sued 11 2017

Sprecher:
evangelisch: Bernd Laub, Wirtschaftsinformatiker, Freiburg im Breisgau, bisher Schriftführer katholisch: Wolfgang Reitinger, Lehrer i.R., Legau

Stellv. Sprecher:
evangelisch: Daniel Rottmann, Buchhändler und Theologe, MdL Baden-Württemberg, Ulm katholisch: Herbert Karl, Betriebswirt i.R., Engelsbrand

Schatzmeister: Friedrich Holzwarth, Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Leipheim (neu im Vorstand)

Schriftführer: Robert Aust, Diplomelektroingenieur, Erlangen (neu im Vorstand)

Beisitzer: Elisabeth Hörr, Labormeisterin
Andreas Friedrich, Diplom-Ingenieur (FH)
Ewald Jaksch, Elektroingenieur
Alois Degler, Rastatt, Rechtsanwalt (neu im Vorstand)

Daniel Rottmann, Ulm
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Die glaubenstreuen Katholiken, die es in unserem Lande glücklicherweise noch immer gibt, sind von dem sogenannten "Zentralkomitee der deutschen Katholiken" (ZdK) ja schon einiges gewöhnt. Lockerung des Zölibats, Diakonat der Frau, "Ehe für alle", Gender Mainstreaming und jetzt sogar noch muslimische Feiertage. Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, ob das alles noch irgendetwas mit der Lehre der römisch-katholischen Kirche zu tun hat. 

Das "Zentralkomitee" hat in der Tat wenig mit dem katholischen Glauben und schon gar nichts mit dem katholischen Kirchenvolk zu tun. Es handelt sich um eine Funktionärsvereinigung, die in keinster Weise legitimiert ist, für "die Katholiken" in Deutschland zu sprechen. Was das ZdK aber nicht abhält, stets genau diesen Eindruck zu erwecken und seine "reformerischen", in Wirklichkeit aber kirchenfeindlichen Ansichten in der Öffentlichkeit publik zu machen. Die jüngst durch Herrn Sternberg erfolgte Einladung zur Mitwirkung im ZdK an die Adresse des konservativen "Forums deutscher Katholiken" hat dieses erwartungsgemäß und gerade aus diesem Grunde dankend abgelehnt.

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