­

+++ Die Kraft Luthers +++

Am vergangenen Samstag luden die Christen in der AfD Mitteldeutschland (ChrAfD Mitte) zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung in Leipzig und Pfarrer Martin Michaelis zum anschließenden Stammtisch. Was dieser den zahlreich anwesenden Mitgliedern aus eigenem Erleben zu erzählen hatte, könnte spannender Stoff für einen Politkrimi mit Anspruch auf Bestsellerplätze sein. Ist er aber nicht, sondern bittere Realität im amtlichen Umgang einer durch und durch linkspolitisierten Kirche mit ihr unliebsamen, weil konservativ engagiertem Personal.

.Jörg Kühne, einer der beiden ChrAfD-Mitte-Sprecher formuliert es im Nachgang eindrücklich so:

."Einen tiefen, gleichermaßen erschütternden Einblick in die innerhalb der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM) vorhandenen demokratiedefizitären Vorgänge und andauerndes unchristliches Handeln der Kirchenführung seit den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt im Jahre 2024 gewährte uns der inzwischen überregional bekannt geworden Pfarrer Martin Michaelis. Sein 'Vergehen': Seit etwa einem Jahr sitzt Martin Michaelis zwar parteilos aber für die AfD im Quedlinburger Stadtrat."

Schon zu Corona-Zeiten war der streitbare Pfarrer bei seinen Kirchenoberen angeeckt. Zunächst ohne größere Folgen. Mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur änderte sich das, eine wahre Hexenjagd setzte ein, die Michaelis allerdings schon aufgrund ihrer inhaltlichen Leere nicht aus der Ruhe brachte. Im Gegenteil. Angelehnt an überlieferte Äußerungen Martin Luthers gegenüber seinem Landesfürsten, stufte er das amtskirchliche Topfschlagen als hilfreiche Werbekampagne ein. Ergebnis: Er fuhr eines der besten Wahlergebnisse in Quedlinburg ein und ist heute über Parteigrenzen hinweg geachteter stellvertretender Vorsitzender des Stadtrates.

Noch einmal Jörg Kühne: "Die Zuhörer zeigten sich nach den Ausführungen betroffen von den Demokratiedefiziten der Kirchenoberen um EKM-Bischof Friedrich Kramer, gleichermaßen aber ermutigt und motiviert von der Unbeugsamkeit Michaelis'. Trotzdem: Es sind Abgründe, die sich nach den Einblicken aus erster Hand nun auftun. Gegen den seit fast 40 Jahren untadelig im Pfarrdienst stehenden Seelsorger werden 'alle Register' zur Entfernung aus dem Dienst gezogen, weil er sich aus Sicht der EKM bei seinem kommunalpolitischen Engagement für die falsche Partei entschied.

Im 35. Jahr seit der Wiedervereinigung und 36 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen SED-Regimes offenbart sich in den geschilderten Vorgängen ein erschreckendes innerkirchliches Demokratiebild. Das Resultat: Nicht nur die Evangelische Kirche erlebt in den letzten Jahren durch solch gravierendes Tun am glaubenden Menschen vorbei einen nie da gewesenen Aderlass an Mitgliedern, der nicht einmal durch die antichristlichen Diktaturen des letzten Jahrhunderts in Deutschland übertroffen wird."




Sie haben Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
­