Die Rheinische Kirche will Muslime nicht mehr bekehren. So titelt idea Spektrum, das evangelische Nachrichtenmagazin, in seiner Ausgabe vom 17.01.2018. In einer Theologischen Positionsbestimmung der Landessynode heißt es: "die Kirche nimmt den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr". Es bedürfe daher des Dialogs, nicht der Mission.

Als Christen in der AfD sind wir dem apostolischen Glaubensbekenntnis verpflichtet. Dieses Bekenntnis wendet sich an den dreieinigen Gott: wir glauben an Gott den Vater, wir glauben an Gott den Sohn und wir glauben an Gott den Heiligen Geist. Wir bekennen uns zu Jesus Christus als dem alleinigen Weg zum Vater (Johannes 14) und als die Offenbarung Gottes in dieser Welt (Johannes 1). Die evangelischen Pfarrer werden auf diese Bekenntnisse ordiniert und verpflichtet. Wir sind daher erschüttert, daß lediglich 7 von 210 rheinischen Synodalen dieser Positionsbestimmung widersprochen haben. 

Wie wollen wir dieses Nein zur Mission unseren Brüdern und Schwestern erklären, die in fast allen muslimischen Ländern als Christen verfolgt werden, weil sie eben an einen anderen Gott glauben als ihre Verfolger? Sollen wir die Tausenden, insbesondere aus dem Iran Geflüchteten und in Deutschland zum christlichen Glauben bekehrten Brüder und Schwestern  künftig in die Moscheen schicken? Die Preisgabe des Missionsbefehls in Matthäus 28, Markus 16 und Lukas 24 stellt eine Bankrotterklärung der Rheinischen Kirche dar. Wir, die Christen in der AfD, halten an diesem Missionsauftrag fest.