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Christen in der AfD

Vize-Präsident Pence: „Unser Ruf Israel zu segnen ist nicht nur politisch, sondern auch tief geistlich zu sehen.“

Diese Woche in Jerusalem Dateline: 75 Jahre nach dem Holocaust kamen in Jerusalem viele Spitzenpolitiker aus aller Welt zusammen um gegen Antisemitismus aufzustehen. US-Vizepräsident Mike Pence erklärt, warum jüdische Menschen und ihr Heimatland so wichtig für evangelikale Christen sind. Und mehr …

 Hier finden Sie das ganze Interview: (Englisch)

>> ‚We’re Called to Bless Israel‘: Going to Israel Not Just Political for Pence, It’s Deeply Spiritual

 

EILMELDUNG:

Der Bundestag hat am Donnerstag morgen die Widerspruchslösung von Jens Spahn bei der Organspende abgelehnt!  

In Deutschland bleibt es bei der Zustimmungspflicht für Organspenden!

 Beatrix von Storch begrüßt die Ablehnung der Widerspruchslösung. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion erklärt zur Ablehnung der doppelten Widerspruchslösung durch den Bundestag:

„Ich begrüße es sehr, dass die ‚doppelte Widerspruchslösung‘ von Spahn und Lauterbach abgelehnt wurde. Schweigen kann nach meinem Rechtsverständnis – bei so weitreichenden Eingriffen in die Rechte eines Bürgers wie bei der Organentnahme/-spende – niemals ein Ja bedeuten. Grundlage für ein funktionierendes Organspendesystem ist das Vertrauen der Menschen in die geltenden Regelungen zum Prozess. Die AfD will eine Lösung, die auf Vertrauen und Aufklärung aufbaut und nicht auf Zwang.“

 

 

DRINGENDE PETITIONEN AN BUNDESGESUNDHEITSMINISTER JENS SPAHN – ABSTIMMUNG IM BUNDESTAG STEHT UNMITTELBAR BEVOR!!! 

Nein zur Widerspruchslösung: Die ChrAfD fordert Respekt vor dem Bürgerwillen statt staatlicher Enteignung von Organen.


https://citizengo.org/de/lf/165629-nein-zur-automatischen-organentnahme


https://www.patriotpetition.org/2018/10/04/herr-minister-spahn-haende-weg-von-unseren-organen/


https://www.change.org/p/gesundheitsminister-jens-spahn-widerspruchsregelung-nein-danke-der-anspruch-der-gesellschaft-endet-an-meiner-haut

Diese Petitionen werden von den Christen in der AfD unterstützt.  Durch das Anklicken können Sie mithelfen,  dass der Wille und die Würde unseres Volkes nicht übergangen wird.  Desweiteren können Sie auch persönlich Jens Spahn kontaktieren:

 

 

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Sehr geehrter Herr Bundesminister Spahn,

mit Ihrem Vorstoß, die Einwilligungspflicht für Organspenden durch eine Widerspruchsregelung zu ersetzen, wollen Sie massiv in die Rechte der Patienten eingreifen.

Auch wenn es ein Anliegen der Bundesregierung ist, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, muss das Selbstbestimmungsrecht der Patienten geachtet werden und darf nicht durch ein politisches Ziel, Organspende als „Normalfall“ zu etablieren, unterlaufen werden.

Ich wende mich gegen Ihr Vorhaben, hirntoten Patienten ohne deren ausdrückliche Einwilligung oder der Zustimmung ihrer Verwandten Organe zu entnehmen.

Es darf keinen Automatismus geben, der dem Staat eine Verfügungsgewalt über den menschlichen Körper zuspricht.

Das automatische Voraussetzen der Einwilligung zur Organentnahme, wenn beispielsweise keine entgegengesetzte Patientenverfügung vorliegt, widerspricht dem Anspruch, unter allen Umständen die Würde der Person zu achten.

Die Kritik, die auch aus den Reihen des deutschen Ethikrates formuliert wurde, dass es zu keiner „Organentnahmepflicht“ kommen dürfe, ist bei weiteren Veränderungen der Gesetzeslage einzubeziehen.

Der Staat darf die Interessen von Patienten nicht gegeneinander ausspielen - und erst recht nicht den Eindruck erwecken, der Mensch könne als Ersatzteillager betrachtet werden.

Das Gesundheitssystem und vor allem die Transplantationsmedizin brauchen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.

Gesetzgeberische Eingriffe, die das Selbstverfügungsrecht der Patienten verletzen, oder Druck auf Anverwandte ausüben, um den möglichen Widerspruch gegen die Organentnahme zu beeinflussen, gefährden dieses Vertrauen.

Ich verlange, dass die  erweiterte Zustimmungslösung beibehalten wird.

 

Mit freundlichen Grüßen,


[Ihr Name]

Seit Jahrzehnten wiederholen Befürworter der Abtreibung die selben Argumente, die längst widerlegt sind. Im Folgenden eine Auseinandersetzung mit einigen der stereotypen Behauptungen:


- Immer schon wurde sehr viel abgetrieben. Die Legalisierung erhöht die Zahl der Abtreibungen nicht.

Das ist eine kühne Behauptung. Es gibt keine verlässlichen Zahlen über Abtreibungen in früheren Jahren. Abtreibungsbefürworter haben allerdings – wider besseres Wissen – von Anfang an mit grob übertriebenen Zahlen argumentiert. „Wir haben von Anfang an gelogen,“ berichtete Bernhard Nathanson, bekehrter Abtreibungsarzt, prominenter Kämpfer für die Freigabe der Abtreibung in den USA. Die Erfahrung hat überall gezeigt, dass nach Freigabe der Abtreibung deren Zahl in die Höhe schnellt. Weltweit werden täglich rund 140.000 Kinder im Mutterleib getötet. Das könnte ohne Kooperation des „Gesundheitssystems“ nicht funktionieren.


- Frauen dürfen über ihren eigenen Körper verfügen.

Abtreibung betrifft zwei Personen: die Mutter, vor allem aber das Kind. Dieses ist auch im Mutterleib schon unzweifelhaft ein eigenes Menschenwesen – und kein Organ der Mutter. Es hat einen genetischen Code, der sich von dem der Mutter unterscheidet. Die Fingerabdrücke sind verschieden, die Blutgruppe kann eine andere sein. Für die Wissenschaft ist es klar: Bei der Schwangerschaft hat man es ab der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle mit zwei Menschen zu tun. Abtreibungsbefürworter vermeiden um jeden Preis, das Wort Kind. Sie sprechen von Embryo, Fötus, befruchteter Eizelle. Was aber tatsächlich gefordert wird, ist ein Recht zur Kindestötung. Das Wort Abtreibung verbirgt, was eigentlich geschieht.


- Wie man zur Abtreibung steht hängt von der privaten, religiösen Meinung ab.

Dem gläubigen Menschen sollte klar sein, dass jeder Mensch Ebenbild Gottes und somit unbedingt liebenswert ist. Allgemein aber geht es um die Frage, wer leben darf. Die UNO-Erklärung der Menschenrechte spricht da eine klare Sprache: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ (Art. 3) Und dass das ungeborene Kind ein Mensch ist, steht wissenschaftlich außer Zweifel.


- Abtreibung ist nur eine weitere Methode der Verhütung.

Nein. Verhütung wird eingesetzt, um Sexualakte unfruchtbar zu machen, um zu verhindern, dass ein Kind gezeugt wird. Abtreibung hingegen tötet einen Menschen, dessen Leben bereits begonnen hat.

- Für unerwünschte Kinder ist es besser, nicht geboren zu werden.

 Über die Hälfte aller Schwangerschaften sind unerwartet und viele Kinder daher anfangs unerwünscht. Ihre Annahme ist vielfach ein Entwicklungsprozess, der mit der Schwangerschaft beginnt. Anfänglich nicht gewünschte Kinder werden meist mit genau so viel Liebe angenommen wie die sogenannten Wunschkinder. Eine zunächst unerwünschte Schwangerschaft bedeutet also nicht auch schon ein nach der Geburt unerwünschtes Baby. Sollte die Ablehnung des Kindes jedoch auch nach dessen Geburt fortbestehen, kann dieses zur Adoption freigegeben werden. Es gibt genügend kinderlose Paare, die sich danach sehnen, ein Neugeborenes zu adoptieren. Das Maß unserer Menschlichkeit besteht nicht darin, dass wir keine Unerwünschten unter uns haben, sondern darin, wie wir mit ihnen umgehen.


- Bei Vergewaltigung darf man jedenfalls abtreiben.

Die sexuelle Begegnung, der das Kind entstammt, mag – wie eben bei Vergewaltigung – eine Katastrophe gewesen sein. Aber das Leben, das Gott schenkt , ist niemals eine Katastrophe. Gott irrt sich dabei nicht etwa. Er liebt jedes Kind – auch das lieblos gezeugte. Das Trauma einer Vergewaltigung wird durch eine Abtreibung nicht geheilt. Einem Trauma wird vielmehr ein weiteres hinzugefügt. Und wer kann ausschließen, dass die nach einer Vergewaltigung schwanger gewordene Frau ihr Kind trotz allem lieben wird?


- Für ein behindertes Kind ist es besser, dass es abgetrieben als geboren wird.

Kein Leben hat eine weltliche Erfolgsgarantie. Die Annahme, behinderte Menschen würden sich des Lebens weniger erfreuen als „normale", ist falsch. Eltern von Down-Syndrom Kinder berichten immer wieder, wie fröhlich die meisten von ihnen sind. Niemand hat außerdem das Recht, einem geistig, seelisch oder körperlich Kranken jedweden Alters das Leben zu nehmen, auch nicht dem Kind im Mutterleib.


- Bis zur zwölften Woche ist das Gebilde im Mutterleib noch gar kein wirkliches Kind.

Wissenschaftlich ist das längst widerlegt. So beginnt zum Beispiel ab dem 21. Tag (dritte Woche) das Herz zu schlagen. In der neunte Woche sind alle wesentlichen Organe angelegt und bis zur zwölften sogar voll funktionsfähig. Geschlecht und Fingernägel sind erkennbar. Geschmack und Tastsind sind ausgeprägt.


- Nunmehr ist Abtreibung eben legal, also auch zulässig.

Vor 2000 Jahren durften Eltern im Römischen Reich ihre Kinder nach der Geburt töten. Das war legal. Vor 150 Jahren hatten die Weißen in den Vereinigten Staaten das Recht, Sklaven wie Vieh zu kaufen und zu verkaufen. Das war auch legal. Im Dritten Reich war die Ausmerzung von Juden und Zigeunern legal. Nicht alles, was legal ist, ist menschenwürdig. Außerdem: Abtreibung ist nicht legal. Sie wird nur nicht bestraft unter gewissen Bedingungen.


- Der Embryo spürt bei der Abtreibung ohnedies nichts.

Das Kind hat Todesangst und Schmerzen, wenn ihm das Leben genommen wird. Bereits am 28. Tag, also nach vier Wochen, existiert der Trigeminusnerv. In der sechsten Woche sind in den Händen feine Nervenenden nachweisbar. Bei Abtreibungen schnellt der Puls des Kindes auf 200 in dem Augenblick, da der Eingriff erfolgt. Der Film ,,Der stumme Schrei“ zeigt durch Ultraschallaufnahmen, welche Tragödie sich bei der Abtreibung im Mutterleib abspielt: In einem verzweifelten, aber vergeblichen Kampf versucht das Kind, den todbringenden Instrumenten auszuweichen, im Todeskampf öffnet es seinen Mund zu einem stummen Schrei. Übrigens darf man auch sonst Menschen, die gerade nichts spüren (etwa bei Ohnmacht) nicht töten.


- Ich lasse mich von der Kirche nicht bevormunden und entscheide nach meinem Gewissen.

Bei dem Gebot: „Du sollst nicht töten“ handelt es sich um ein Gebot Gottes. Ihm entspricht das Naturrecht des Menschen auf Leben, das in der Menschenrechts­erklärung festgeschrieben ist. Es ist Aufgabe der Kirche, den Menschen diese Grundvoraussetzung für das Zusammenleben zu allen Zeiten in Erinnerung zu rufen.


- Frauen müssen selbst bestimmen können, ob sie sich für oder gegen ihr Kind entscheiden.

Ob Eltern einem Kind Leben schenken sollen, ist durchaus eine Frage, die sich verantwortete Elternschaft vor Gott stellen darf. Diese Überlegungen müssen aber vor der Zeugung angestellt werden und nicht, wenn das Kind schon unterwegs ist. Sobald es lebt, hat es das unbedingte Recht zu leben. Über das Leben eines anderen zu verfügen, zu entscheiden, ob er getötet werden soll oder nicht, ist nicht Selbst-, sondern Fremdbestimmung.


- Wir dürfen nicht strafen.

Lassen wir das Argument zunächst gelten. Den Christen ist Strafe kein Anliegen an sich. Nur, wenn das Leben, das höchs­te Rechtsgut, nicht mittels Strafe unter Schutz gestellt wird, ist eigentlich auch kein anderes Gut mehr schützenswert. Dann müsste konsequenterweise jegliche Form von Strafe unterbleiben. Wer würde dieses Argument aufrechterhalten in einer Zeit, in der Rechtsbrüche ganz allgemein zunehmen. In allen anderen Bereichen (Raub, Tierquälerei, Verkehrsrowdytum ... ) wird nach strengerer Bestrafung gerufen. Was gilt nun?


- Eine verzweifelte Frau darf man von der Abtreibung nicht abhalten, sie wäre sonst in ihrer Freiheit eingeschränkt.

Niemand verwirklicht seine Freiheit dadurch, dass er in einer Krisensituation überstürzt etwas tut, wozu ihn Angst, Druck von anderen, Verzweiflung, Einsamkeit, Not usw. drängen. Hilfe kann nicht darin bestehen, jemanden seiner Bedrängnis zu überlassen – obwohl das für alle anderen die einfachste Lösung ist. Vielmehr sollte man alles tun, um der Bedrängten zu der Entscheidung zu verhelfen, die sie im Nachhinein nicht unglücklich machen, die sie nicht bereuen wird. Wie sehr das zutrifft, siehe Seite:

Originalartikel:
http://kath.net/news/69800

 

Wie viel größer und ausgedehnter muss dieser Krieg gegen die Christen noch werden, bevor der Westen ihn als "Völkermord" betrachtet und Maßnahmen zu seiner Verhinderung ergreift?

Am Tag nach der Enthauptung der Christen in Nigeria ermahnte Papst Franziskus die westliche Gesellschaft. Wegen enthaupteter Christen? Nein. "Legt eure Telefone hin, redet während der Mahlzeiten", sagte der Papst. Er sprach kein einziges Wort über die schreckliche Hinrichtung seiner christlichen Brüder und Schwestern. Wenige Tage zuvor hatte Papst Franziskus zum Gedenken an die Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kamen, ein von einer Rettungsweste umhängtes Kreuz aufgehängt. Des Lebens der von islamischen Extremisten getöteten Christen hat er nicht mit einer winzig kleinen Erwähnung gedacht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt, dass ihre Priorität der Kampf gegen den Klimawandel sein wird. Verfolgte Christen erwähnte sie nicht. Unterdessen schrieb The Economist, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, ein leidenschaftlicher Verteidiger verfolgter Christen, das Thema politisch "ausnutzt".


Bisher wurden in Nordnigeria 900 Kirchen von Boko Haram zerstört. Mindestens 16.000 Christen wurden dort seit 2015 getötet. Abgebildet: Die verbrannte Erste Afrikanische Kirchenmission in Jos, Nigeria am 6. Juli 2015. (Foto von AFP über Getty Images)
Martha Bulus, eine nigerianische Katholikin, wollte zu ihrer Brautparty gehen, als sie von islamischen Extremisten von Boko Haram entführt wurde. Martha und ihre Begleiter wurden enthauptet und ihre Hinrichtung gefilmt. Das Video der brutalen Morde an diesen 11 Christen wurde am 26. Dezember zeitgleich mit den Weihnachtsfeierlichkeiten veröffentlicht. Es erinnert an die Bilder von anderen Christen in orangefarbenen Overalls, die auf den Knien am Strand gebeugt sind und jeweils von einem maskierten, schwarz gekleideten Dschihadisten gehalten werden, der ihnen ein Messer an die Kehle hält. Ihre Leichen wurden in einem Massengrab in Libyen entdeckt.

In der Größenordnung der antichristlichen Verfolgung in Nigeria hatte Martha weniger Glück als ein anderes entführtes Mädchen, Leah Sharibu, die nun seit fast zwei Jahren in Gefangenschaft ist und gerade ihr zweites Weihnachten in den Händen von Boko Haram verbrachte. Der Grund? Leah weigerte sich, zum Islam zu konvertieren und ihr Christentum zu verleugnen. Nigerianische christliche Führer protestieren auch gegen die "kontinuierliche Entführung minderjähriger christlicher Mädchen durch muslimische Jugendliche..." Diese Mädchen "werden gewaltsam zum Islam konvertiert und ohne die Zustimmung ihrer Eltern zur Heirat herangezogen".

Nigeria erlebt einen islamistischen Vernichtungskrieg gegen Christen. Bislang wurden 900 Kirchen im Norden Nigerias von Boko Haram zerstört. US-Präsident Donald J. Trump wurde informiert, dass dort seit 2015 mindestens 16.000 Christen getötet wurden. In einer einzigen nigerianischen katholischen Diözese, Maiduguri, wurden 5.000 Christen ermordet. Wie viel größer und ausgedehnter muss dieser Krieg gegen Christen noch werden, bevor der Westen ihn als "Völkermord" betrachtet und Maßnahmen zu seiner Verhinderung ergreift?

Am Tag nach der Enthauptung der Christen in Nigeria ermahnte Papst Franziskus die westliche Gesellschaft. Wegen enthaupteter Christen? Nein. "Legt eure Telefone hin, redet während der Mahlzeiten", sagte der Papst. Er sprach kein einziges Wort über die schreckliche Hinrichtung seiner christlichen Brüder und Schwestern. Wenige Tage zuvor hatte Papst Franziskus zum Gedenken an die Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kamen, ein von einer Rettungsweste umhängtes Kreuz aufgehängt. Im vergangenen September enthüllte der Papst auf dem Petersplatz ein Denkmal für Migranten, aber des Lebens der von islamischen Extremisten getöteten Christen hat er nicht mit einer winzig kleinen Erwähnung gedacht.

Kardinal Robert Sarah, einer der ganz wenigen katholischen Kirchenführer, der den islamischen Charakter dieses Massakers erwähnte, twitterte: "In Nigeria ist die Ermordung von 11 Christen durch verrückte Islamisten eine Erinnerung daran, wie viele meiner afrikanischen Brüder in Christus den Glauben unter Einsatz ihres eigenen Lebens leben".

Es ist nicht nur der Vatikan, der schweigt. Nicht eine einzige westliche Regierung hat Zeit gefunden, Entsetzen und Empörung über die Enthauptung von Christen auszudrücken. "Wo ist die moralische Abscheu vor dieser Tragödie?", fragte der nigerianische Bischof Matthew Kukah nach dem Weihnachtsmassaker. "Dies ist Teil eines viel größeren Dramas, mit dem wir täglich leben."

Die europäischen Führer sollten dem Beispiel des britischen Premierministers Boris Johnson folgen, der in seiner ersten Weihnachtsbotschaft an die Nation sagte:

"Besonders am heutigen Tag möchte ich, dass wir uns all der Christen auf der ganzen Welt erinnern, die Verfolgung ausgesetzt sind. Für sie wird der Weihnachtstag im Privaten, im Geheimen, vielleicht sogar in einer Gefängniszelle begangen werden".

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt, dass ihre Priorität der Kampf gegen den Klimawandel sein wird. Verfolgte Christen hat sie nicht erwähnt. Der französische Präsident Emmanuel Macron konnte in seiner Rede zur Wintermitte nicht einmal "Frohe Weihnachten" sagen.

Unterdessen schrieb The Economist, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, ein leidenschaftlicher Verteidiger verfolgter Christen, das Thema politisch "ausnutzt".

Die europäischen Führer haben es versäumt, die barbarische Hinrichtung von Christen am Weihnachtstag zu verurteilen: Politische Korrektheit zersetzt die westliche Gesellschaft von innen heraus.

Anfang Dezember sagte ein anderer afrikanischer Bischof, Justin Kientega aus Burkina Faso: "Niemand hört uns zu. Offensichtlich geht es dem Westen mehr darum, seine eigenen Interessen zu schützen".

"Warum schweigt die Welt, während Christen im Nahen Osten und in Afrika abgeschlachtet werden", schrieb Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses.

"In Europa und in den Vereinigten Staaten waren wir Zeugen von Demonstrationen zum tragischen Tod von Palästinensern, die von der Hamas, der Terrororganisation, die den Gazastreifen kontrolliert, als menschliche Schutzschilde benutzt wurden. Die Vereinten Nationen haben Untersuchungen durchgeführt und konzentrieren ihren Zorn auf Israel, weil es sich gegen eben diese Terrororganisation verteidigt hat. Aber das barbarische Abschlachten von Tausenden und Abertausenden von Christen stößt auf relative Gleichgültigkeit."

Wo waren die westlichen Regierungen, als Tausende junger Muslime nach Syrien und in den Irak eindrangen, um Christen zu jagen und zu töten und ihre Kirchen und Gemeinden zu zerstören? Der Westen tat nichts und litt für seine Untätigkeit. Die Islamisten fingen mit den Christen im Osten an und setzen ihr Werk mit den "Post-Christen" im Westen fort. Wie der französische Mittelalterforscher Rémi Brague sagte: "Die Kräfte, die die Christen aus ihrem angestammten Land vertreiben wollen, werden sich fragen, warum nicht im Westen ein Work fortsetzen, das im Osten so gut begonnen worden ist?"

Es gab im Westen keine Empörung über das Abschneiden der christlichen Köpfe, nur Schweigen, unterbrochen von "Allahu Akbar", Schüssen und Bomben. Die Geschichtsbücher der Zukunft werden diesen westlichen Verrat nicht gutheißen - je nachdem, wer sie schreibt. Das Ende der Christen des Ostens wird eine Katastrophe für die Kirche im Westen sein. Es wird niemand von ihnen mehr in der Wiege der eigenen Zivilisation leben.

Was würden wir lesen, wenn zum Beispiel christliche Terroristen einen Bus angehalten, die Passagiere nach ihrem Glauben getrennt, den Muslimen befohlen hätten, zum Christentum zu konvertieren, und dann elf von ihnen ermordet hätten? Das Umgekehrte ist gerade in Kenia geschehen. Was haben wir gelesen? Gar nichts. Am 10. Dezember hielt die islamische Terroristengruppe Al Shabaab einen Bus im Norden Kenias an und ermordete dann nur diejenigen, die keine Muslime waren. Wir Westler sind in der Regel bewegt von der Verfolgung dieser oder jener Minderheit; warum nie für unsere Christen?

Die Christianophobie der muslimischen Extremisten, die Christen im Nahen Osten und in Afrika massakrieren, ist zentral für eine totalitäre Ideologie, die darauf abzielt, die Muslime der Umma (der islamischen Gemeinschaft) in einem Kalifat zu vereinen, nachdem sie die Grenzen der Nationalstaaten zerstört und "Ungläubige" - Juden, Christen und andere Minderheiten sowie "muslimische Abtrünnige" - liquidiert hat. Nigeria steht nun an der Spitze dieses Dramas.

"Nigeria ist heute der tödlichste Ort der Welt, um Christ zu sein", bemerkte Emmanuel Ogebe, ein Anwalt.

"Was wir haben, ist ein Völkermord. Sie versuchen, die Christen zu verdrängen, sie versuchen, ihr Land zu übernehmen und sie versuchen, ihre Religion den sogenannten Ungläubigen und Heiden, für die sie Christen halten, aufzuzwingen".

Der Westen schläft wieder ein. "Der Westen öffnete seine Grenzen ohne zu zögern für Flüchtlinge aus muslimischen Ländern auf der Flucht vor dem Krieg", schrieb die Ökonomin Nathalie Elgrably-Lévy. "Diese scheinbar tugendhafte westliche Solidarität ist dennoch selektiv und diskriminierend." Verfolgte Christen wurden von den westlichen Regierungen und den öffentlichen Orten im Stich gelassen.

Indiens Premierminister Narendra Modi wurde kürzlich von Muslimen belagert, die gegen ein neues Gesetz protestierten, das benachbarten Nicht-Muslimen, die vor Verfolgung fliehen, die Staatsbürgerschaft anbietet. Tarek Fatah erklärte in der Toronto Sun, dass die muslimische Empörung über das neue indische Gesetz von der Furcht herrührt, "dass die Zulassung der Staatsbürgerschaft für verfolgte pakistanische Christen, Hindus und Sikhs die nicht-muslimische Bevölkerung des Landes vergrößern und damit ihre Vetomacht verwässern würde, die sie in den letzten 70 Jahren in Indien ausgeübt haben".

Wo sind die mit Londonern oder New Yorkern gefüllten Plätze für die vom Westen diskriminierten christlichen Flüchtlinge? In den von Islamisten besetzten Teilen Syriens haben die Christen gerade ein "besonderes Weihnachtsfest" verbracht - ohne Glocken und Lichter und mit vielen ihrer Kirchen zu Ställen umgebaut.

Das Khabour, die syrische Region, in der die assyrischen Christen lebten, wird heute "totes Tal" genannt. Der ehemalige Erzbischof von Canterbury, George Carey, schrieb kürzlich:

"Der Krieg in Syrien ist wieder ausgebrochen. Wieder einmal füllen Flüchtlinge seine Straßen, die unser Mitgefühl brauchen. Doch diejenigen, die dem 'falschen Glauben' angehören, werden von der britischen Regierung keines finden. Bei der Neuansiedlung von 16.000 Flüchtlingen aus dem früheren Konflikt in Großbritannien konnten sich die am stärksten brutalisierten Minderheiten in unserem Land kaum in Sicherheit bringen. Von den Flüchtlingen, die im Jahr 2015 im Rahmen des Vulnerable Persons Scheme hierher kamen, waren nur 1,6 Prozent Christen. Und das, obwohl diese Gruppe 10 Prozent der syrischen Bevölkerung ausmacht".

Die Muslime füllen die westlichen Plätze für ihresgleichen; aber für unsere verfolgten christlichen Brüder bleiben diese Plätze leer.

von Giulio Meotti, Gatestone Institut
Englischer Originaltext: Christians Beheaded for Christmas, The West Goes Back to Sleep

 

 

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.  Joh. 3,16

 

Schon früher haben sich die Menschen immer neu auf Weihnachten gefreut und haben dieses christliche Fest mit schönen und inhaltsreichen Liedern besungen.

So gibt es unter den verschiedenen Weihnachtsliedern ein ganz spezielles Lied mit biblischen Aussagen. Die ersten zwei Strophen wurden im 16. Jahrhundert und die dritte Strophe im 19. Jahrhundert gedichtet. Der Titel des Liedes lautet „Es ist ein Ros entsprungen“. Ich möchte Ihnen, liebe Leser, die wichtigen Aussagen der einzelnen Strophen näherbringen:

1. Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht, mitten im kalten Winter
wohl zu der halben Nacht.

Im Propheten Jesaja 11,1 lesen wir „und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamme Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“ In dieser prophetischen Aussage ist vom Kommen des Welterlösers Jesus Christus die Rede, welcher vom biblischen Stammbaum von Isai zeugt.

2. Das Blümlein, das ich meine, davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine, Marie, die reine Magd;
aus Gottes ewgem Rat, hat sie ein Kind geboren,
welches uns selig macht.

Dazu lesen wir im Buch Jesaja 7,14b, „siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.“ Weiter in Lukas 2,7 „und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe“.

3. Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süss;
mit seinem hellen Scheine, vertreibt’s die Finsternis.
Wahr Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.

Jesus Christus, der hier in dieser Liedstrophe als „Wahr’ Mensch und wahrer Gott“ genannt wird, kam an Weihnachten auf diese Erde, um uns Menschen in unseren Nöten zu helfen.

Weiter singen wir, „hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.“ Wenn wir im Neuen Testament der Bibel lesen, können wir feststellen, dass Gott selber einen wunderbaren Plan gefasst hat, um uns Menschen zu retten, wie wir dies im Johannes-Evangelium nachlesen können „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Welch’ ein großes Wunder! Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam auf diese Erde, ist am Kreuz für unsere Sünden gestorben, damit Sie und ich durch den Glauben gerettet werden können.

 In diesem Sinne wünschen wir Euch Allen
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und
ein frohes neues Jahr 2020

Danke  für Euer Vertrauen, für Eure Unterstützung
und Eure Zuversicht!

Der Bundesvorstand der ChrAfD
Joachim Kuhs, Ulrich Oehme, Volker Münz, Dr. Michael Adam,

Bernd Laub, Hardi Schumny, Angela Christin Kunder,
Andreas Friedrich, Klaus Sydow, Alfred Schmitt

 Text und Bild: Angela Christin Kunder

 

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