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Dienst am Nächsten oder bloßer Erwerb?
Der 1. Mai erinnert uns daran, dass Arbeit mehr ist als nur Broterwerb. Im christlichen Sinne ist sie Teil unseres Auftrags, die Schöpfung zu bewahren und unseren Mitmenschen zu dienen.
Wir feiern heute jene, die das Glück haben, in ihrem Beruf eine echte „Berufung“ zu finden – Menschen, die ihre Talente zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinschaft einsetzen können.
Doch unser besonderes Augenmerk gilt heute jenen, deren Dienst oft im Verborgenen bleibt und die Lasten tragen, die andere meiden. Ob in der Pflege, bei der Stadtreinigung oder in der Logistik: Es sind Menschen, die durch ihren täglichen Einsatz tätige Nächstenliebe üben, oft unter hartem körperlichem Einsatz und für bescheidene Entlohnung.
Vor Gott ist jede ehrliche Arbeit von unschätzbarem Wert. Es gibt keine „niederen“ Dienste, sondern nur Dienste am Nächsten. Wer zupackt, statt sich auf der Anstrengung anderer auszuruhen, zeigt Charakter und wahre Demut.
Diesen Menschen sage ich heute von Herzen: Vergelt’s Gott! Ihr Einsatz ist das Fundament, das unsere Gemeinschaft zusammenhält.
„Ob ihr nun esset oder trinket oder irgend etwas tut, tut alles zu Gottes Ehre.“ (1. Korinther 10,31)