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Christen in der AfD

Deutsche Fake-Katholiken: Uns ist die AfD zu christlich!

Seit sich für die AfD die ersten Erfolge bei Wahlen einstellten, kriselt es zwischen den beiden großen christlichen Kirchen und der einzigen wirklichen Oppositionspartei Deutschlands. Zweifellos haben auch einige Mandatsträger der Partei mit unbedachten Äußerungen zur „Klimaverschlechterung“ beigetragen. Hauptsächlich aber ging die öffentlich kundgemachte Aversion von Klerus und Räte-Funktionären aus. Die aktuelle Unvereinbarkeitserklärung der „Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands“ (kfd) bedeutet deshalb keine neue Eskalationsstufe. Sie ist nur ein weiteres sichtbares Symptom für eine zur Staatskirche verkommende Institution.

Nicht jeder AfDler ist Christ und erst recht wählt nicht jeder Christ die AfD (Schön wärs!). Und dennoch lassen sich nahezu alle Mitglieder der Partei wie auch ihre Wähler und Sympathisanten vom christlichen Menschenbild und vom Naturrecht leiten. Für viele Bischöfe, Priester, hauptamtliche Mitarbeiter und ehrenamtliche Funktionsträger besonders der römisch-katholischen Kirche ist das ein Gräuel.

Denn sie basteln sich – beginnend mit dem „neuen Pfingsten“ des II. Vatikanischen Konzils bis hinauf zum aktuell installierten „Synodalen Weg“ – eine eigene Kirche. „Gott weiß auch nicht alles und Jesus hat manches unbedachte Wort gesagt, das wir Heutigen kaum mehr verstehen können. Deshalb die vielen Kirchenaustritte! Wir müssen jetzt diese unbedachten Worte Christi einfangen und auch die Fehler korrigieren, die im finsteren Mittelalter und zur Nazizeit gemacht wurden!“ hörte ich neulich einen westfälischen Dechanten sagen.

AfD: Schutz des Lebens von Anfang an

Für die von Simone de Beauvoir inspirierten „modernen Frauen“ ist so etwas selbstverständlich ein absolutes Unding. Die Mehrheit der kfd, Maria 2.0 und zumindest des weiblichen Teils von „Wir sind Kirche“ steht voll und ganz auf der Seite der radikalen Feministin, die das „dritte Geschlecht“ propagierte und im Mann nichts weiter sah als einen Samenspender (Erzeuger).

Die „Mama, Papa, Kind“-Familie war ihr und ist den meisten Wortführerinnen in der Kirche eine dringend zu überwindende unflexible Struktur. Und überhaupt: Die Reduktion der Frau aufs „Mutter sein“ ist aus Sicht dieser Fake-Katholikinnen eine Diskriminierung der Weiblichkeit. Deshalb hasst man in diesen Kreisen die AfD und alle konservativen Katholiken. Stattdessen liegt die Mehrheit voll auf der Seite der grünlackierten Maoisten, der Linkspartei (SED 2.0) und den Jusos.

Wir sind alle Apostelinnen… oder so!

„Frau und Mutter“ hieß bisher die monatliche Publikation der kfd. Da „Frau“ bekanntlich nur ein soziales Konstrukt ist und „Mutter“ eine diskriminierende Reduzierung, wird die Zeitschrift ab jetzt „Junia“ heißen. „Junias“ ist der Name eines von Paulus im Römerbrief erwähnten Mannes, der dem erweiterten Kreis um die Apostel zugerechnet wird. Spätere Abschriften und vor allem die moderne Exegese machten aus Junias eine Junia, um die feministische These zu stützen, dass auch Frauen von Beginn an Zugang zu Weiheämtern verdient hätten und federführend in Gemeinden tätig waren.

Abtreibung ein Menschenrecht

Abtreibung müsse ohne Beratungsschein legalisiert werden, auf jeden Fall solle dieser auch von kirchlichen Stellen automatisch ausgestellt werden, fordern die meisten Fake-Katholikinnen. Papa, Papa, Sohn und Mama, Mama, Tochter sind auch von Gott gewollte Familienbilder. Und wenn Oma und Opa lang genug gelebt haben, sollte man ihnen auch einen Freitod ermöglichen bzw. gar empfehlen. All das wird immer wieder in Publikationen katholischer Frauen-Organisationen und von Wortführern der innerkirchlichen Räterepublik (ZdK, Diözesanräte, Pfarreiräte) propagiert. Von den Bischöfen hört man keinen Widerspruch. Die AfD steht für all das nicht. Sie ist somit der natürliche Feind aller innerkirchlichen sozialistischen Vorfeldorganisationen und der fünften Kolonne.

So ist es nur konsequent, dass die kfd nur noch Frauen in ihrem Verein dulden will, die den Ohren der Funktionärinnen schmeicheln. Würden Linkspartei, Grüne oder die SED 2.0 jeweils Deutschland ganz allein regieren können, gäbe es Opposition ja auch nur noch außerhalb der „Volksgemeinschaft“, die man seit neuestem „Zivilgesellschaft“ nennt, um die nationalsozialistische und kommunistische Idee, die dahinter steht, zu verschleiern. Wer also in Zukunft als AfD-Mitglied enttarnt wird, fliegt aus der Gemeinschaft. Ebenso gibt es mittlerweile interne Kommunikation von der Bundesebene in die Gliederungen, verstärkt auf nationalistische, gender- oder klimawandel-kritische und islamfeindliche Äußerungen zu achten und mit den betroffenen Frauen dann ein klärendes Gespräch zu suchen.

Bischöfe und Priester betonen Islamfeindlichkeit der AfD

Aber nicht nur bei den nach Häresie riechenden Damen in der eher deutsch- als römisch-katholischen Kirche ist der Kampf gegen die AfD und die öffentliche Diskreditierung von Kirchenmitgliedern, die sich nicht gleichschalten lassen wollen, voll entbrannt. In der KAB und bei Kolping gibt es ähnliche Bestrebungen. Manche Bischöfe denken darüber nach, in die Wahlordnungen für Pfarreiräte und Kirchenvorstände hineinschreiben zu lassen, dass AfD-Mitglieder nicht kandidieren dürfen. Dies zeigt nicht nur, dass viele deutsche Bischöfe mit Kommunisten und Sozialisten an der Spitze eines Gremiums keinerlei Probleme hätten, sondern vor allem, dass sie in der AfD eine Gefahr für innerkirchliche Gleichschaltungs-Bestrebungen sehen.

Wer islamkritisch argumentiert oder gar die Christenverfolgung anprangert, wer die „Ehe für alle“ als Schritt auf dem Weg zur vollständigen Zerstörung der Keimzelle der Gesellschaft – der Familie – betrachtet, ist Feind des deutschen Christus. Deutscher Christus sage ich, denn im Land der Reformation basteln sich überdurchschnittliche viele Theologen und Laien, die sich wie Priester gerieren, ihr ganz eigenes Kirchen- und Christusbild. Wenn sie von „Weltkirche“ reden, meinen sie die DBK als den Nabel eben dieser Institution. Vor Jahrhunderten gab es in der Tat den Pakt zwischen Staat und einer gesellschaftlich starken Kirche: Halt Du sie dumm, ich halt sie arm. Dieses Bündnis schien allerdings mit dem Siegeszug der Demokratie im 20. Jahrhundert beendet.

Kirche dient nur noch „dem Kaiser“!

Zumindest in Deutschland mit seiner von der jeweiligen Bundesregierung finanziell massiv abhängigen Kirche, einigen anderen Industriestaaten des Westens und dem sozialistischen Teil Südamerikas scheint dieses Bündnis wieder aufzuleben. „Halt Du sie dumm!“ funktioniert allerdings nur ohne öffentlich wahrnehmbare Opposition. Das ist der Hauptgrund, warum Kirche die AfD so massiv bekämpft. Die Nazi-Keule ist nur vorgeschoben. Die Kirche will ihren Beitrag leisten, um die politische Religion der Merkelianer und der Europäischen Kommission zu etablieren.

In einem noch zu schaffenden europäischen Zentralstaat hofft sie dann auf eine Führungsrolle im „Rat der Religionen“. Denn den meisten Bischöfen und Priestern sind mittlerweile alle Religionen gleich viel wert. Ob Christus oder Mohammed, Buddha oder Baal: Hauptsache, die Leute glauben an irgendetwas und folgen in ihren Religionsgemeinschaften der politischen Oberreligion.

Denn – und davon bin ich fest überzeugt – die Mehrheit des Episkopats und Klerus hat den Glauben an so ziemlich alles verloren: An einen Gott der lenkt! An die Auferstehung, vor allem aber an die Wahrheit des Evangeliums. Sie glaubt nur noch an die Bank, „denn die zahlt aus in bar“, wie schon Marius Müller-Westernhagen zu singen wusste!

Orginalbeitrag: www.philosophia-perennis.com,  

Autor: Michael van Laack

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der ChrAfD,

auch in diesem Jahr 2020 nehmen die Christen in der AfD wieder  am Marsch für das Leben teil! 

 

Wir kämpfen für das Recht auf Leben -  für alle Menschen!  

Wir unterstützen die Forderungen des Bundesverband Lebensrecht e.V.

1. Unsere Stimme, damit die häufigste Menschenrechtsverletzung in unserem Land undenkbar wird:  Stoppt Abtreibungen!

2. Unsere Stimme, weil jeder Mensch ein Recht auf Leben hat:   Stärkt Schwangere und Familien!

3. Unsere Stimme, weil es Gesetze geben muss, diie jeden Menschen schützen:  Rüttelt nicht am Embryonenschutzgesetz!

4. Unsre Stimme, damit allen Abgeordneten kar wird, dass Gentests vor der Geburt für tausende von Kindern und ihre Eltern nur eines zur Folge hat-Abtreibung:  

   Investiert unsere Steuergelder in Forschungen, die dem Leben dienen!

5. Unsere Stimme, weil jeder Mensch kostbar ist, von der Zeugung bis zum Tod:  Stoppt den ärztlich assistierten Suizid!

  

Für Alle, die nicht nach Berlin kommen können: im Folgenden finden Sie den Live Stream "Marsch für das Leben 2020"  der ab ca. 12.30 Uhr gesendet wird.

Live-Stream Marsch für das Leben 2020

Im Anschluss an den Marsch für das Leben wird wieder ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden. In diesem Jahr sind Erzbischof Heiner Koch/Berlin und der koptische Bischof Anba Damian die Zelebranten. Musikalisch begleitet werden wir wie schon bei der Kundgebung von der OutbreakBand.

Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens werden am Marsch für das Leben teilnehmen, viele weitere haben uns mutmachende, beeindruckende und tiefsinnige Grußworte gesandt – es lohnt sich, sie aufmerksam zu lesen! Sie finden alle Grußworte unter

Grußworte Marsch für das Leben 2020

JOACHIM KUHS (AFD): "JERUSALEM EWIGE UND UNTEILBARE HAUPTSTADT DES JÜDISCHEN VOLKES"

Der Auswärtige Sprecher der EU, Peter Stano, hat Serbien und Kosovo vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels gewarnt, da sich dies nicht mit der gemeinsamen Außenpolitik der EU decke, berichtet die Jerusalem Post.

Der EU-Abgeordnete der AfD und Mitglied des Haushaltsausschusses des EU-Parlamentes, Joachim Kuhs, sagte dazu: „Die EU will hier gleich drei souveränen Nationalstaaten diktieren, was sie zu tun haben – Kosovo, Serbien und Israel. Dabei werden Kosovo und Serbien, die bis 2020 über zwei Milliarden Euro EU-Eintrittsförderung erhalten haben, finanziell mit erpresst. Die EU hat jedoch kein Recht, anderen Staaten vorzuschreiben, was ihre Hauptstadt ist.

Jerusalem ist seit König Davids Zeiten die ewige und unteilbare Hauptstadt des jüdischen Volkes. Wenn bestimmte Stadtteile jetzt als „arabisch“ gelten, liegt das hauptsächlich an den gewaltsamen Progromen, mit denen die Juden dort vertrieben wurden. Nach der Besetzung Ostjerusalems durch Jordanien 1948 wurden alle 59 Synagogen dort zerstört. Wer Israel das Recht absprechen will, die eigene Hauptstadt zu benennen, macht sich mit diesen Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung gemein. Diese arrogante und überhebliche Haltung der EU sollte allen Beitrittskandidaten zu denken geben, ob sie wirklich ihre Souveränität in die Hände dieser Leute legen wollen.“

Der Evangelische Kirche in Deutschland wird mit ihren neuen "Leitsätzen" zu einer überfinanzierten NGO mit Restbeständen religiöser Folklore. Christliche Glaubensinhalte sind offenbar nur noch lästig, rotgrüne Gesinnung und Unterstützung des Schleuserunwesens scheinen wichtiger zu sein.

 VON KLAUS-RÜDIGER MAI

Nach der Veröffentlichung der „Elf Leitsätze für eine aufgeschlossene Kirche“, die im November von der Synode als Zukunftsprogramm der EKD verabschiedet werden sollen, nach Interviews mit dem Chef des Kirchenamtes in Hannover, Thies Gundlach und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, wird folgendes klar: Die EKD hat sich vom Christentum verabschiedet, sieht das Christentum als Zumutung, vielleicht sogar als Feind, denn es gibt „keine Dinge mehr, die nicht antastbar sind“ (Heinrich Bedford-Strohm), und schippert inzwischen irgendwo im großen grünen Meer des Wohlfühlprotestantismus, der Unterstützung des Schleuserunwesens, der rotgrünen Gesinnung, der Geringschätzung der Gemeinden herum als überfinanzierte NGO mit Restbeständen religiöser Folklore.

Im Jahr 2018 verließen 210.000 und im darauffolgenden Jahr 280.000 Christen in Deutschland die Kirche. In allein zwei Jahren schrumpfte sie um eine halbe Million. Eine schonungslose Analyse der Situation wäre also das Gebot der Stunde. Stattdessen sieht Heinrich Bedford-Strohm, der wahrscheinlich auch nicht mehr so recht weiß, was er mit der Kirche, was er mit dem Glauben, was er mit Gott und was er mit dem Christentum anfangen soll, darin eine ehrliche Zahl, die der Vielfalt der Angebote in der säkularen Gesellschaft und dem Wegfall von sozialen Kontrollen und Zwängen geschuldet wäre. Dass viele Christen die Kirche verlassen, weil Kirche unter der Ägide von Heinrich Bedford-Strohm und Thies Gundlach nicht mehr Kirche, sondern nur noch grüne Gesinnungsveranstaltung ist, dass sie wirkliche Gottesdienste vermissen und die parteipolitische Verortung der Kirche nicht mehr mitzutragen gewillt sind, kommt den leitenden Funktionären, die das Tragen des Kreuzes inzwischen von Opportunitäten abhängig machen, nicht in den Sinn, und erst recht nicht, dass die hohen Austrittszahlen eine Quittung ihrer Amtsführung sind. 

Ohnehin gelten in der EKD diejenigen, die Bedford-Strohms und Gundlachs private Gesinnung nicht teilen, als „Rechte“, die man so schnell als möglich loswerden möchte. Aus der Perspektive der Kirchenfunktionäre gehören noch zu viele Leute der Kirche an, denn man will ohnehin nur noch die Menschen erreichen, die „die kirchliche Arbeit von der Verkündigung über die Diakonie bis zum Rettungsschiff richtig finden und unterstützen wollen“, wie der Chef des Kirchenamtes Thies Gundlach im Interview mit IdeaSpektrum dekretiert. Damit setzt er an die Stelle des Credos das Bekenntnis zu einer wie auch immer konstruierten „ethischen Verantwortung“. 

Überhaupt empfindet die EKD die Gemeinden nur noch als Klotz am Bein, als Hindernis auf dem Weg in die strahlende Zukunft. Die Christen in den Gemeinden benötigt man nur noch als Kirchensteuerzahler. So spricht Heinrich Bedford-Strohm im Interview mit der Zeitschrift Zeitzeichen davon, dass man nicht mehr von den „bisherigen Gemeinden, von unserem bisherigen Kirchenleben“ ausgehen darf, denn man müsse schließlich „viel radikaler als bisher hinhören und fragen, was in der Gesellschaft gebraucht wird.“ Die Gemeinde und das bisherige Kirchenleben wird also nicht mehr „gebraucht“? Nicht mehr nach Gott ist also zu fragen, sondern danach, was in der Gesellschaft gebraucht wird, was sich Angela Merkel, Karin Göring-Eckardt und die neue Prophetin der EKD, Greta Thunberg, wünschen. Indem Bedford-Strohm in dem Interview die Frage nicht zuvor klärt, was von wem in der Gesellschaft „gebraucht wird“, beantwortet er sie, denn es geht nicht um die Gesellschaft, sondern um den Klub der Kirchenfunktionäre. Weder die Alten noch die Mittelalten, eigentlich niemand, der die 35 überschritten hat, gehört für den Ratsvorsitzenden der EKD zur Gesellschaft, denn gebraucht wird in der Gesellschaft, was „im Leben von jungen Leuten eigentlich relevant“ ist. Die EKD als neue FDJ? 

Der Skandal besteht darin, dass der Ratsvorsitzende der EKD alles in der evangelischen Kirche „auf den Prüfstand“ seiner Ideologie stellen möchte. Wenn Bedford-Strohm kraftmeiert: „Jeder und jede muss sich rechtfertigen, ob das, was er oder sie an der Stelle tut, diese Funktion erfüllt oder ob das aus einer Zeit kommt, die ganze andere Herausforderungen hatte“, glaubt man in „1984“ von George Orwell zu lesen.

Rechtfertigen müssen sich Christen aber nur vor Gott, nicht vor Heinrich Bedford-Strohm – und gerechtfertigt sind sie übrigens durch den Glauben und nicht durch die von einer Kirchenleitung geforderten „guten Werke“, nicht durch den Erwerb neuer Ablässe.  

In der Tat kommt das Christentum aus einer anderen Zeit. Müssen sich evangelische Christen künftig vor dem Ratsvorsitzenden der EKD oder dem Chef des Kirchenamtes dafür rechtfertigen, dass sie die Zehn Gebote, das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis oder Luthers Katechismus ernst nehmen, die allesamt aus „einer Zeit komm(en), die ganze andere Herausforderungen hatte“? Heinrich Bedford-Strohm will das „Neue machen“. Was soll das „Neue“ sein, eine Kirche ohne Gott?

Dass sich der Ratsvorsitzende der EKD von Gott verabschiedet hat, bestätigt er in dem Interview, wenn er sagt: „Wir müssen Abschied nehmen von einem Bild von Gott als einem, der alles unter Kontrolle hat.“ Heißt im Klartext, die Bedford-Strohm-Christen müssen sich von der Vorstellung eines allmächtigen Gottes verabschieden. Aber ein Gott, der nicht allmächtig ist, ist kein Gott, sondern nur noch der theologisch verbrämte Zeigefinger der EKD. 

Im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt es unmissverständlich: „Ich glaube an Gott, den Vater,/den Allmächtigen,/den Schöpfer des Himmels und der Erde.“ Was ist an dem Epitheton „allmächtig“ nicht zu verstehen? Mit dem Vatersunser beten wir zu Gott und akzeptieren, dass sein „Wille geschehe, im Himmel wie auf Erden“. Wie will der Theologe an der Spitze der EKD erklären, dass Gott, dessen Willen auf Himmel und Erde geschehe, nicht die Kontrolle über alles hat, wo doch sein Wille geschieht?

Da hilft auch nicht, Dietrich Bonhoeffer aus dem Zusammenhang gerissen und verfälschend zu zitieren, denn der leidende Gott dient dem Menschen als Vorbild, stellt jedoch die Allmacht Gottes nicht in Frage, sondern ist Teil von Gottes Heilshandeln, ist Teil der Freiheit, die Gott den Menschen einräumt, weil er sie nach seinem Bilde geschaffen hat. Man nennt es übrigens Trinität. In dieser Freiheit müssen sich Christen bewähren, aber mit der Freiheit hat es der Ratsvorsitzende der EKD nicht, der zu glauben scheint, prophetisch reden zu können.

Dietrich Bonhoeffer stünde nicht auf Seiten von Heinrich Bedford-Strohm, sondern auf der Seite der Christen, die Bedford-Strohms parteipolitische Vergrünung der Kirche ablehnen und ihr entgegentreten, die es zurecht für eine ungeheuerliche Anmaßung halten, aus Christi Kirche eine NGO und Vorfeldorganisation der Grünen Partei machen zu wollen, in einem Wort: Christi Kirche zu erniedrigen. Dass Bedford-Strohm die Vorstellung des allmächtigen Gottes mit einem Gott verbindet, der „uns an Marionettenbändern führt“, zeigt, dass dem Ratsvorsitzenden das Wesen der christlichen Freiheit, die Freiheit eines Christenmenschen ein Buch mit sieben Siegeln ist. Es ist doch so einfach: In seiner Allmacht gewährt uns Gott die Freiheit und durch die Gnade des Glaubens die Möglichkeit, zu unserem Nutz und Frommen in ihr zu leben. 

In den Leitsätzen kommt deutlich zum Ausdruck, dass die EKD sich nicht mehr für die Gemeindeglieder, sondern nur noch für die „Schwachen, Ausgegrenzten, Verletzten und Bedrohten“ interessiert. Diejenigen, die tagtäglich in ihren Berufen arbeiten, ihre Kinder erziehen und sonntags in den Gottesdienst gehen, die den aufgeblähten Apparat der EKD und die seltsamsten Projekte finanzieren, interessieren die EKD nicht, denn es geht ihr um „geeignete Partner und mögliche Koalitionen auch außerhalb der Kirche“, Partner wie die Grünen, wie Fridays für Future, vielleicht auch die Antifa, um in „gemeinsamen Projekten, herausragenden Events und persönlichen Begegnungen“ zu schwelgen. Folgerichtig wird die Gemeinde „ihre dominierende Stellung als kirchliches Organisationsprinzip“ verlieren und die „traditionellen Sonntagsgottesdienste“ zugunsten der „gelingenden Alternativen gottesdienstlicher Feiern“, wie das Vulven-Malen zum letzten Kirchentag, reduziert.

„Flexible Präsenz von Kirchen an wechselnden Orten wird wichtiger werden als das klassische Modell einer „Vereinskirche“ mit ihren statischen Zielgruppen.“ Doch die „statischen Zielgruppen“ sind die Kirche. Der große Theologe Eberhard Jüngel sagte in seiner Rede auf der Missionssynode der EKD 1999 in Leipzig: „Wenn die Kirche ein Herz hätte, ein Herz, das noch schlägt, dann würden Evangelisation und Mission den Rhythmus des Herzens der Kirche in hohem Maße bestimmen.“ Er verdeutlichte den Gedanken in dem schönen Bild vom Ein- und Ausatmen: „Einatmend geht die Kirche in sich, ausatmend geht sie aus sich heraus.“ Das Einatmen verwirklicht sich für Jüngel im liturgischen Gottesdienst. „Da ist sie um Gottes Wort und um den Tisch des Herrn versammelt, da ist sie gesammelt und konzentriert bei sich selbst.“ In diesem Gottesdienst baut sie sich stets wieder von Neuem auf. Doch das Ausatmen wird für Jüngel zu einer nicht weniger existenziellen Handlung der Kirche. „Die Kirche muss, wenn sie am Leben bleiben will, auch ausatmen können. Sie muss über sich selbst hinausgehen, wenn sie die Kirche Jesu Christi bleiben will.“ Über sich selbst hinauszugehen verlangt auch, mit dem Glauben in die Welt zu gehen. 

Doch nicht die Ortsgemeinden, in denen der liturgische Gottesdienst, also das „Einatmen der Kirche“ stattfindet, die übrigens in den Leitsätzen nicht einmal mehr benannt, sondern nur unter „parochiale Strukturen“ abgeheftet werden, bilden nach Ansicht der EKD „das Rückgrat der Kirche“, sondern die „ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirche“. Diese Auffassung ist aus protestantischer Sicht schlicht häretisch. D.h. sie wäre es, wenn sie in irgendeiner Weise noch etwas mit dem Christentum zu tun hätte. Laut dem Evangelium ist Kirche, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Bei Martin Luther lesen wir: „Überdies sind wir ja alle Priester, wie oben gesagt ist, haben alle einen Glauben, ein Evangelium, ein und dasselbe Sakrament.“ Er geht noch weiter, wenn er sagt: „was aus der Taufe gekrochen, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht ist …“

Die evangelische Kirche lebt eben nicht „von Anregungen durch das Priestertum aller Getauften“, wie es in den Leitsätzen heißt, sondern sie beruht auf dem Priestertum aller Getauften. Welch unvorstellbare Funktionärsarroganz liegt in der Vorstellung, dass die Kirchenfunktionäre über den Gemeindegliedern stehen, die allenfalls nur noch Anregungen geben dürften. Im Gegenteil: Alle evangelischen Christen regieren die evangelische Kirche, auf alle kommt es an! Es ist eine der unumstößlichen Grundlagen der evangelischen Kirche, dass sie aus den Gemeinden heraus entsteht. Wer die Gemeinden angreift, zerstört die evangelische Kirche. Gemeinde ist Ortsgemeinde, da helfen auch die billigen Versuche, den Begriff der Gemeinde in ihr Gegenteil zu verkehren, nicht, wenn von zufälligen Gemeinschaften gesprochen wird, von flexiblen Strukturen, von heute hier, morgen dort. Das ist nicht Kirche, sondern das Blatt im Wind. 

Die Leitsätze haben mit Zukunft so viel zu tun, wie der parteipolitische Kaffeesatz, aus denen sie gelesen wurden, mit dem Satz des Pythagoras. Sie stellen überdies ein trauriges Dokument des Realitätsverlustes der EKD dar, wenn sie zudem von falschen Voraussetzungen ausgehen: „Die Coronapandemie wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.“ Nichts hat die „Corona-Krise“ von den Problemen, Konflikten und Veränderungen, die wir gegenwärtig erleben, verursacht, allerdings gilt sie als äußerst effektiver Katalysator. Sie beschleunigt gesellschaftliche Prozesse, doch wer nicht nach den wirklichen Ursachen fragt, will sie anscheinend nicht verstehen, dem kommt die Corona-Krise gerade recht, um unter dem Deckmantel der Epidemie seine politische Agenda durchzusetzen. Und die Agenda der EKD ist hoch politisch, sie ist so politisch, dass sie bereits parteipolitisch ist. Es geht der EKD weder um das Christentum, noch um einen christlichen Humanismus, sondern nur noch um einen „Humanismus mit christlichen Wurzeln“, wie Thies Gundlach erläutert. Unter diesen Voraussetzungen steht der Fusion mit der Giordano-Bruno-Stiftung wohl nichts mehr im Wege.

Bedford-Strohms neue Kirche mit beschränkter Glaubenshaftung wird an Atemnot leiden und schließlich ersticken, denn sie verzichtet darauf, die frohe Botschaft des Sieges über den Tod, von der Auferstehung und dem ewigen Leben weiterzutragen.

Doch das würde Mission bedeuten, die für Jüngel das Ausatmen der Kirche ist, und von der Mission verabschiedet sich die EKD, denn künftig wird nur noch missionarisches Handeln gefördert, das „partnerschaftlich, dialogisch und situativ vorgeht“. Statt Mission geht es um Anbiederung und um einen Kuhhandel. Die Kirche verzichtet auf „Einwegkommunikation“, will nicht mehr als „Veranstalter“ oder „Anbieter“ auftreten, sondern in „enger und nachhaltiger Abstimmung mit zivilgesellschaftlichen Partnern die eigenen Angebote … profilieren, … konzentrieren und gegebenenfalls …reduzieren.“ Aber Inhalt der Mission kann nur die frohe Botschaft sein. Die frohe Botschaft reduzieren? Wie soll das gehen? In dem man auf die Gottessohnesschaft Jesu, auf die Trinität verzichtet, Jesus zum Propheten „reduziert“, weil man mit muslimischen Partnern zusammenarbeiten möchte oder will man fürderhin die unkontrollierte Masseneinwanderung und die sogenannte Seenotrettung in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung zum Inhalt der Frohen Botschaft erklären? 

Martin Luther schrieb: „Die Gemeinschaft der Gläubigen ist eine zweifache: Die eine ist innerlich und geistlich, die andere ist äußerlich und leiblich.“ Für ihn stand die innerliche und geistliche ungleich höher, denn sie betraf die Gemeinschaft mit Christus. Die Gemeinschaft mit dem Herrn darf der Christ nicht aufgeben, auch wenn er darüber in den Konflikt mit der äußerlichen Kirche gerät, selbst wenn er deshalb exkommuniziert werden würde. In Ansehung der Leitsätze, so sie beschlossen werden, kann man als evangelischer Christ nur in der Kirche bleiben, wenn man aus der Kirche austritt.  

Tichys Einblick,  31.08.2020

Ein islamistischer Anschlag in Berlin sorgt für heiße Diskussionen: Medien und Kirchenvertreter verschleiern und verschweigen wichtige Fakten - Klaus Kelle: Wenn jetzt nicht konsequent gehandelt wird, werden wir unser Land verlieren

Berlin (kath.net)

Ein offenbar islamistisch motivierter Anschlag eines Irakers sorgt in Deutschland für heftige Diskussionen. Was ist passiert? Auf der Berliner Stadtautobahn hat Sarmad A. (siehe Foto), der sich zuvor im Internet klar islamistisch geäußert hat, gezielt andere Fahrzeuge angefahren und sechs Menschen verletzt, drei davon schwer. Für den Berliner Innensenator Andreas Geisel stand gestern bereits fest, dass es sich dabei um einem islamistischen Anschlag handelt. Der Verdächte, der als Asylbewerber ins Land kam, wurde in Deutschland geduldet und bis auf Weiters nicht abgeschoben werden durfte, wurde festgenommen. Sein Asylantrag wurde übrigens vor geraumer Zeit abgelehnt. Laut dem "Tagesspiegel" wird der Mann sogar dem Spektrum der Terrormiliz Islamischer Staat zugeordnet. Auf seiner Facebook-Seite sprach der Mann im Vorfeld von  "Märtyrer".

Während nicht wenige deutsche Medien Details den Vorfall verschweigen, berichtet der bekannte Aufdeckerjournalist Boris Reitschuster auf seiner Website, dass der Mann bereits mehrere Straftaten in Deutschland begangen haben soll und vor zwei Jahren in seiner Unterkunft ebenfalls wie jetzt bei dem Anschlag „Allah ist groß" gerufen und gedroht haben soll, viele Menschen umzubringen. Von den Behörden wurde er aber nicht als islamischer Gefährder geführt.

Für Diskussionen sorgen auch Reaktionen des katholischen Erzbischofs von Berlin, Heiner Koch, und seines evangelischen Kollegen Christian Stäblein, die in einer Stellungnahme den islamistischen Hintergrund völlig verschweigen und wörtlich mitteilen lassen: "Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern der offenbar bewusst herbeigeführten Unfälle und ihren Angehörigen. Gleichzeitig verwahren wir uns erneut gegen jegliche Versuche, die Religion für die Begründung von Terror und Gewalt zu missbrauchen."

Deutlich klarer ist der katholische Journalist Klaus Kelle bei "The Germanz": "Wir werden erleben, dass nun wieder die Beschwichtiger in Politik und Mainstreammedien kommen und mahnen, bloß nicht überzureagiern. Aber die Wahrheit ist: nur eine Knallharte Politik des Schutzes unserer Grenzen und die konsequente Abschiebung von rechtskräftig abgelehnten Asylbewerbern in ihre Heimatländer wird diese Zustände verändern können, die uns die  verantwortungslose Flüchtlingspolitik dieser Bundesregierung unter Angela Merkel (CDU) beschert hat. ... Das Maß ist randvoll. Wenn jetzt nicht konsequent gehandelt wird, werden wir unser Land verlieren. Und verstehen Sie mich richtig: Ich rede nicht pauschal von “den Ausländern”, sondern  von dem gewalttätigen Bodensatz, von Extremisten, Mördern, Messerstechern und Vergewaltigern. Doch wer soll konsequent handeln? Frau Merkel? Frau Esken? Frau Baerbock? Es ist zum Verzweifeln…"

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte hatte festgestellt: „Ich kann es nicht mehr hören, wenn nach jedem terroristischen Terroranschlag der Täter als psychisch gestört bezeichnet wird. Ob psychisch gestört oder nicht, hat dieser Iraker mit religiös islamistischem Motiv gehandelt“, siehe Link zum kath.net-Artikel.

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