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Christen in der AfD

Liebe Freunde, 

viele Christen sind offen dafür, die sich hinziehende Krise geistlich einzuordnen. Diejenigen, die dafür bisher nicht empfänglich waren, bitte ich, den sich mir aufdrängenden Gedankengängen zu folgen, auch wenn sie Ihnen ungewöhnlich vorkommen.

In den ersten Tagen der (fast) weltweiten Trennungs- und Isolierungsmaßnahmen mochte man sich wie in einem bedrückenden Alptraum vorkommen, aus dem man nur erwachen musste –  oder wie in einem irrationalen Science-Fiction-Film: abschalten und alles ist wie zuvor. Damit ist es vorbei, Erwachen und Abschalten funktioniert nicht, das Bedrückende und Irrationale hat sich auf die Welt gelegt wie Blei.

Auch Christen sagen: „Wenn sich fast alle auf der Welt einig sind, muss das doch begründet sein und die Konsequenzen notwendig!“ Für die einheitliche Beurteilung hat die Welt zwar ihre Gründe, unterliegt aber dem Irrtum und baut auf Sand; darum sind die Konsequenzen verheerend. Ehrlich, wann haben entschiedene Christen je gesagt: „Was die Mehrheit meint, muss stimmen!“? Dann könnten wir als erstes unseren Glauben ad acta legen.

Bis vor kurzem hat die Welt rational auf gesundheitliche Herausforderungen reagiert. Bei allen Epidemien und Pandemien von 1957 bis 2018, die viel gravierender waren als jetzt, gab es keinerlei besondere Maßnahmen mit Ausnahme von Vorsorgeempfehlungen!

Warum wird das aktuell ganz anders gemacht – und wieso werden alle Einschränkungen von den meisten so willig akzeptiert, ja gefordert?

Da wirkt der lang eingeübte Mainstream-Glaube, dem auch sehr viel Christen unterliegen. Während sie annehmen, sich breit zu informieren, schwappen über sie immer nur schmale Varianten der gleichen Behauptungen, was sie immunisiert gegen Alternativen. Politik und Medien haben leichtes Spiel!

Die an Zahl ständig zunehmenden kritisch-besonnenen Wissenschaftler dürfen nicht in der TAGESSCHAU oder in HEUTE sprechen und berechtigte, gut begründete Zweifel anmelden. Also bleiben die Menschen bei dem Irrtum: „Was von vielen Kanälen oft gesendet wird, muss stimmen.“ So heftig wie derzeit war die Wucht der Manipulation (mit zusammenhanglosen Daten sowie untauglichen Vergleiche und Prognosen!) noch nie. DAS macht Eindruck.

Dass seit Jahrzehnten um die Gesundheit als goldenes Kalb getanzt wird, hat mit den Boden bereitet für die jetzigen Maßnahmen.

Derzeit ist die Argumentation feinsinniger geworden, nachdem man gemerkt hat, dass das Virus die meisten nicht oder kaum krankmacht: „Wir müssen alles tun zum Schutz der älteren Mitbürger.“ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagt: „Die Wirtschaft kann sich erholen… ein Toter nicht.“

Nachdem vor wenigen Wochen das Bundesverfassungsgericht geschäftsmäßige Sterbehilfe zum selbstbestimmten Sterben erlaubte, was meist Alte und Schwerkranke in Anspruch nehmen werden, wird diesen jetzt das selbstbestimmte Leben verweigert! Es steht nicht in ihrem Ermessen, welche Kontakte sie zum sozialen Wohlbefinden pflegen wollen, denn die Kontaktpersonen üben die behördlich empfohlene / verordnete (wer kann dazwischen noch unterscheiden?) Kontaktverweigerung. Dadurch leben sie (oder sterben sogar unbemerkt) in gesteigerter Angst und Einsamkeit, bekommen stündlich die volle Breitseite erschreckender Meldungen ab, haben vielfach kein Internet, um sich anders zu informieren.

Gesundheit DARF nicht nur körperlich verstanden werden – berücksichtigen wir nicht die geistigen, psychischen und sozialen Komponenten, dann haben wir eine kranke Einstellung zur Gesundheit! Statt Beglückung verursachen wir Bedrückung. Die zerstörerische Wirkung des Diabolos geschieht wie immer unter dem Mäntelchen der Güte und Notwendigkeit.

Fast die ganze Welt ist fixiert darauf, dass es unumgänglich sei, alles gegen die „virale Bedrohung“ zu tun, was die Regierungen „zum Schutz der Gesundheit“ für nötig halten. (Aber: Ging es den Regierenden irgendwann in erster Linie um die Gesundheit der Bevölkerung? Ist nicht ihr oberstes Ziel, auch wenn es nicht genannt wird, der Machterhalt?) Gegen die aufgebauschte „nie dagewesene Bedrohung“ nehmen die Menschen kürzlich noch unvorstellbare Verluste ihrer bürgerlichen Freiheiten dankbar hin! Das ist nicht natürlich zu erklären, sondern nur geistlich. Ursächlich ist nicht ein Virusgespenst, sondern ein Geist der Angst – bedrückend, lähmend, beherrschend, alle Aufmerksamkeit beanspruchend. Die meisten erstarren hilflos und schutzsuchend vor der bösen Macht, ohne überhaupt zu erkennen, dass sie existiert und die Welt beherrscht. Offenbar erwarten auch viele Christen, obwohl sie immer mal wieder (theoretisch) darüber belehrt wurden, wer aktuell Fürst dieser Welt ist, die Bedrohung aus der falschen = viralen Richtung. Und sie finden, dass die Regierung entschlossen zu ihrem Wohl handelt und meinen, Gottes Willen zu tun, wenn sie auch die gravierende Einschränkung der Religionsfreiheit akzeptieren – sogar über das geforderte Maß hinaus!

Das Virus und der Fürst dieser Welt haben eins gemeinsam: Sie sind unsichtbar. Was sagt uns die Bibel, woher die Bedrohung kommt? Epheser 6,12: „Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen (ich ergänze: auch nicht mit einem Virus), sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“

Diese Geister sind es, die jetzt durch Angst und Bedrückung regieren. Ich habe sie einmal deutlich gespürt und mich beeinflussen lassen. In der Folge war ich der Angst unterlegen, brauchte Vergebung und Freisetzung. Bald darauf lernte ich eine aktuelle Prophetie von Reinhard Hirtler kennen. Für alle, die Schwierigkeiten mit Prophetien in unserer Zeit haben: Ich kann das verstehen, denn vieles ist fragwürdig. Aber dass die Prophetie als Gabe des Geistes je aufgehört hätte, stimmt nicht, das entspricht nicht dem Wort Gottes! Wir werden von Paulus diesbezüglich ermahnt, alles zu prüfen und das Gute zu behalten. 

Über die angemessene Reaktion auf geistliche Bedrohungen lässt uns Paulus nicht im Ungewissen, Epheser 6, ab Vers 13: „Deshalb (wegen Vers 12, s.o.) ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Betet allezeit…“

Viele Christen beten gegen das Virus und dass es weggehe und um gesundheitlichen Schutz. Sie wünschen einander: BG – „Bleib gesund!“

(In der Welt wünschen die Menschen einander BSG zum Schutz vor Corona: „Bleiben Sie gesund!“) 

Gläubige machen ihren Glaubensgeschwistern Vorschriften und reagieren verärgert, wenn diese die gesundheitliche Gefährdung nicht so groß finden. Plötzlich gibt es unerwartete Trennlinien zwischen Christen, die bis vor kurzem gemeinsam Gottesdienste feierten! War die Basis ihrer Gemeinschaft schon zuvor nicht so fest, wie sie dachten, und das kommt jetzt unter Stress zutage? Solche Erfahrungen lassen an das Wort Jesu denken, dass die Liebe in vielen erkalten wird. Die Voraussetzung dazu, die er in Matthäus 24,12 nennt, ist überdeutlich in unserer Zeit erfüllt, nämlich: dass die Gesetzlosigkeit überhandnimmt. Andere Freundschaften entstehen oder vertiefen sich in der Bedrängnis – das ist ein großer Trost!

Bis vor Wochen haben die Menschen einander im öffentlichen Raum kaum beachtet – jeder sah auf seinen Weg. Das ist jetzt der Kontrolle gewichen: Die Deutschen sind zu einem Volk von Mengen- und Abstandskontrolleuren geworden: „Da stehen zwei – ein Dritter ist zu nah dabei – gleich rufe ich die Polizei!“ Na klar, was denn sonst, es wurde ja schon öffentlich zur Denunziation aufgefordert. Misstrauisch vermeiden die Menschen, dass ihnen jemand zu nahekommt. Jeder könnte des anderen Tod sein! Und aus allen Rohren tönt es: „Haltet zusammen – bleibt auseinander!“ Geht’s noch? 

Wie ich in den vorigen Mails mit vielen glaubwürdigen Zeugen dargelegt habe, unterliegt die Welt einer groß angelegten Täuschung. Biblisch entspricht das dem Reiter auf dem weißen Pferd in Offenbarung 6,2 (Danke, Arnulf, für den Hinweis!):  „Und ich schaute, und siehe: ein weißes Pferd. Und der auf ihm saß, hielt einen Bogen, und es wurde ihm eine Krone (!) gegeben, und er zog als Sieger aus, um zu siegen.“  Weiß steht nicht für Unschuld, sondern für Täuschung und Verführung. Die Corona der Täuschung! Das griechische Wort für weiß „leukos“ heißt auch hell, glänzend. Versteht es der Satan nicht immer glänzend, sich als Engel des Lichts zu präsentieren? Lest weiter in Offb. 6: Im Zug der Verführung kommt es u.a. zu weltweitem Wirtschaftsterror.

Warum sind die Menschen massenweise so leicht zu verführen? Das erklärt eindringlich 2. Thess. 2,10-12: Denn sie haben die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen zu ihrer Rettung. Und darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

In zunehmend schamloser Weise haben die Menschen Lust an jeglicher Ungerechtigkeit. Alle 10 Gebote wurden geschleift! Liebe zur Wahrheit? Kein Thema. Darum kommt die Verführung mit Macht, ja GOTT sendet sie als Konsequenz menschlicher Unbelehrbarkeit. Er gibt die Menschen in ihren gottlosen Bestrebungen dahin, „weil sie die Wahrheit in Ungerechtigkeit niederhalten“, schreibt Paulus in Römer 1.

(Fortgesetzt bleibt es wichtig, den diabolischen Blendgranaten auch sachlich-fachlich zu begegnen. Hierzu verweise ich immer wieder gern auf diesen täglich fortgesetzten Blog eines Schweizer Arztes: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/)

Möglicherweise geht das jetzige Geschehen direkt in die Herrschaft des Antichristen über, und als Probelauf zeigt es, wie leicht er es weltweit haben wird. Den Unterschied, den wir als Christen darstellen sowie unsere Aufgabe in dieser Zeit beschreibt Daniel in Kap. 11,32.33: „Aber die vom Volk, die ihren Gott kennen, werden sich ermannen und danach handeln. Und die Verständigen im Volk werden vielen zur Einsicht verhelfen…“ Lest dort noch weiter.

Damit wir einander stärken, ermahnt uns der Hebräerbrief, unsere Versammlungen nicht zu verlassen. Viele Christen bleiben jetzt für sich, weil sie „den Vorschriften“ gehorchen wollen. Über alles gültig bleibt unser Grundgesetz (GG); da steht in Artikel 8 zum Thema Versammlungsfreiheit: „Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.“ Merkt Ihr etwas? Die verfassungsmäßige Ordnung sieht überhaupt nicht vor, dass es je ein Gesetz geben könnte, das die Versammlungsfreiheit in Räumen einschränkt! „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (GG Art. 20.4) Es ist also erlaubt und darf in Deutschland nicht verboten werden, dass wir gottesdienstliche Versammlungen hin und her in den Häusern halten. Kein Gesetz darf sie untersagen, warum sollte Satan sie verhindern dürfen? Außerdem ist es natürlich nicht verboten und auch nicht zu verbieten, dass sich verschiedene Generationen besuchen. (Sollte die Verfolgung bei uns zunehmen, dann erinnern wir uns daran, was wir seit langem wissen: Unsere verfolgten Geschwister in aller Welt treffen sich heimlich, obwohl die Gesetze ihrer Staaten christliche Versammlungen verbieten.)

Und überhaupt: Wir leben nicht „in Zeiten von Corona“, auch wenn das immer wieder gesagt wird. Kein Virus hat Autorität, die Zeit zu definieren! Seit Pfingsten und bis zur Wiederkunft Christi leben wir ununterbrochen in der Zeit der Gnade (2. Kor. 6,2): „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade; siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“ Noch ist Gnadenzeit; und da jetzt so viel erschüttert wird, gibt es neue Möglichkeiten, auf das Unerschütterliche, nämlich die Gnade Gottes durch den Tod Jesu für uns, hinzuweisen – und diese Gnade anzunehmen, falls noch nicht geschehen! Wenn die Welt durchdreht und das künftige Leben auf unserem Planeten durch Machbarkeitswahn und Regulierungswut gefährdet, so ist doch die Heimat der Geretteten nicht in Gefahr (Phil. 3,20): „Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten.“

Und wir bleiben dankbar, dankbar, dankbar. NICHT für das, was uns die Regierung noch lässt, sondern dafür, was uns Gott täglich schenkt! Außerdem haben wir glänzende Aussichten. Man will uns weismachen: „Das Schlimmste kommt noch!“ Wir aber wissen aus Gottes Wort: „Das Beste kommt noch!“

Der letzte Anhang ist ein Link zu einer aktuellen Predigt von Pastor Jakob Tscharntke aus Riedlingen (hat nichts mit Riedl zu tun????). Für alle, die es nicht gewohnt sind, dass gesellschafts- und regierungskritisch gepredigt werden kann, wird sein Stil neu sein. In den meisten Kirchen würde er nicht zu Ende reden dürfen. Wir haben die Predigt in einem Hausgottesdienst bis zu Ende gehört, und ich empfehle Euch dasselbe. Pastor Tscharntke gibt seine staatsbürgerliche Verantwortung nicht alle vier Jahre an der Wahlurne ab, sondern meldet sich regelmäßig deutlich zu Wort. Haben nicht in viel früheren Zeiten auch die Propheten dem Volk und den Herrschenden ins Gewissen geredet – oder es zumindest versucht?

https://www.youtube.com/watch?v=hVZeJCfQu5o

Zum Schluss (und der kommt wirklich, kaum zu glauben ????) mein Gedicht für diese Zeit in Anlehnung an die Ostererfahrung der Jünger (Johannes 20,19): „Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kommt Jesus und tritt mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!“

 

Gedicht zum Thema „Ansteckung“:

Als die Jünger sind versammelt

und die Türen fest verrammelt

aus Furcht vor Ansteckung – doch:

Jesus kommt ins Zimmer noch.

Er tritt ganz nah an sie heran,

steckt sie mit seinem Frieden an.

 

Herzliche Grüße und BG – bleibt ge .... segnet!

Dr. med. Günther Riedl,  Uelzen,  ChrAfD Mitglied Regionalverband Nord

 

 

 

Die "Politischen Informationen für Christen" (PIC)
erscheinen monatlich.
Hier finden Sie die Ausgabe "April 2020"
zum Download oder zur Sofortansicht:

/documents/PIC_April_2020_Corona.pdf

 

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