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Christen in der AfD

ChrAfD-Jahresrückblick 2019

Liebe Mitglieder und Freunde der ChrAfD!

Üblicherweise erstellt die ChrAfD jedes Jahr einen Jahresrückblick. Mit dem Jahresrückblick wollen wir zeigen, was uns besonders am Herzen liegt, welche Dinge gelöst werden konnten und welche Aufgaben und Herausforderungen in der Zukunft auf uns warten.

Aufgrund des Ausscheidens von unserem katholischen Sprecher, Dr. Christian Fuchs, und der großen Arbeitsbelastung im Bundestag und im Parlament der Europäischen Union waren wir nicht in der Lage, den Jahresrückblick zeitgerecht abzuliefern. Trotzdem ist es uns als Bundesvorsitzenden gelungen, noch im ersten Monat des noch recht jungen Jahres einen kurzen Jahresrückblick zu erstellen.

Das Jahr 2019 war für uns als ChrAfD insgesamt ein gutes Jahr: Wir durften viele Neumitglieder begrüßen, arbeiten untereinander gut zusammen und zeigen Einsatz. Großen Dank gebührt auch all jenen, die sich als ChrAfD’ler aktiv in Wahlkämpfe einbringen und so mithelfen, unsere Heimat Deutschland wieder schöner, wahrhaftiger und besser zu machen.

In diesem Jahr werden wir außerdem unser Buch „Warum Christen AfD wählen“ bereits zum vierten Mal auflegen. Davor werden wir Ihnen das neue Buch „Mut zur Wahrheit“ vorstellen dürfen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieser Jahresrückblick keine Auflistung der Tagesordnungspunkte und des vollständigen Inhaltes von rund 25 Telefonkonferenzen im vergangenen Jahr ist.

Mit einem herzlichen Dankeschön und den besten Segenswünschen grüßen Sie,
Ihre und Eure Bundesvorsitzenden Ulrich Oehme & Joachim Kuhs

Im Folgenden einige der Höhepunkte des vergangenen Jahres:

3 Punkte für ein gutes ChrAfD-Klima

Wir haben uns für die Arbeit in ChrAfD gemeinsam auf folgende grundlegende Punkte geeinigt:

  • Keine konfessionellen Auseinandersetzungen
  • Keine Stellungnahme zum Flügel oder anderen AfD-internen Angelegenheiten
  • Jeder kann eigene Texte in die Webseite chrafd.de einstellen, vorab aber inhaltlich dem Vorstand bekanntgeben und Rückmeldung abwarten.

Gründung neuer Orts- und Regionalgruppen

Unter der Federführung von Alfred Schmitt ging die ChrAfD auch geografisch mehr in die Breite. Es wurden einige neue ChrAfD-Gruppen gegründet: Die Ortsgruppen Ulm/Neu-Ulm, München, und Stuttgart, sowie die Regionalgruppen Allgäu und Franken.

Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen

Webseite

Andreas Friedrich hat sich im Laufe des Jahres in die Materie unserer Webseite eingearbeitet. Die Betreuung macht ihm Freude.

Flugblatt für verfolgte Christen

Dr. Rainer Rothfuß hat ein übersichtliches Flugblatt im Sinne verfolgter Christen erstellt, dieses vom Vorstand bestätigen lassen und auf dem Kongress im Gästehaus Schönblick verteilt.

Der ChrAfD-Gebetsbrief

Dank der guten Ideen und der Mitarbeit vieler einsatzbereiter ChrAfD-Mitstreiter konnten wir unseren Gebetsbrief auf den Weg bringen. Er erscheint viermal pro Jahr. Die Rückmeldungen sind bisher durchweg positiv.

Büchertische

Die ChrAfD-Büchertische auf verschiedenen Veranstaltungen kamen sehr gut an. Viele Bücher waren bald vergriffen. Das Interesse ist hoch: Bei kommenden Büchertischen sollten noch mehr Bücher verfügbar sein.

Buchvorstellungen

Volker Münz hat sein neues Buch „Nation, Europa, Christenheit“ im November in Dresden und Radebeul vorgestellt. Die Veranstaltungen waren erfolgreich.

DES-Podiumsdiskussion: „Braucht Deutschland das Christentum?“

Der Abend begann mit einem einleitenden Vortrag von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels. Anschließend eröffnete der Journalist und Publizist Jürgen Liminski die Diskussion. Für alle Anwesenden gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Infostand bei Bundesparteitag und LPT der AfD-Bayern

Der Infostand war wiederum ein großer Erfolg. Aufgrund dieser Arbeit durften wir einige Neumitglieder begrüßen und Kontakte zu den Delegierten knüpfen und aufbauen.

ChrAfD-Mitgliederversammlung und Frühjahrstagung in Thüringen 2019

Vom 03.-05. Mai 2019 fand unsere jährliche Mitgliederversammlung mit den turnusmäßigen ChrAfD Bundesvorstandswahlen statt. Desweiteren gab es Berichte zur aktuellen Arbeit des Bundesvorstands und der sechs Regionalverbände, sowie den Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters.

Dazu wurde ein Rahmenprogramm und Begegnungstreffen von Freitag bis Sonntag angeboten. Kurzreferate, persönliche Zeugnisse, Gebetsgemeinschaften, Musik und Lobpreis, eine wunderbares Chorangebot von einem ChrAfD-Mitglied, und als Höhepunkt der gemeinsam gefeierte Gottesdienst am Sonntagmorgen, mit einer tiefgründigen Predigt eines weiteren ChrAfD-Mitglieds.

Auch in 2020 wird es wieder eine Frühjahrstagung/Mitgliedertreffen in Thüringen geben, diesmal mit dem Hauptthema "Christ und Widerstand", mit einem deutschlandweit bekannten Pastor.   

Kongress Forum deutscher Katholiken

Vom 14. bis 16.06. fand das Forum deutscher Katholiken in Fulda statt, an welchem wir mit einer größeren Gruppe teilnahmen. Die Eröffnungsrede vom ehem. Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts Prof. Münch zur Rolle von Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit für die Demokratie hat uns alle begeistert. Er beklagte  in dieser Rede den Umgang der etablierten Parteien und der Massenmedien mit der AfD. Er selbst ist aus der CDU ausgetreten. Wir führten viele positive Gespräche mit führenden Vertretern des Forums.

Alternativer Kirchentag

Ein weiterer Höhepunkt für 30 ChrAfD’ler war der Alternative Kirchentag in Dortmund am 20. und 21.6.2019. Unser Vorstandsmitglied Klaus Sydow durfte dort zu Fronleichnam auf dem Sonnenplatz „fast 20 Minuten einer Gruppe von jungen Antifas eine biblische Predigt halten. Sie hatten eine Menschenkette gebildet und unseren genehmigten Infostand mit ungefähr 30 ChrAfD’lern umringt und von Bürgern abgeschirmt. So lange hat wohl manch einer der jungen Leute keiner biblischen Predigt zugehört.“ Unser Klaus Sydow „fand es fast schade als die Polizei die Menschenkette auflöste und die vermummten Leute vertrieb“, denn er „hätte noch einiges zu sagen gehabt!“.

ChrAfD-Herbsttagung

Angela Christin Kunder schreibt über die „ChrAfD-Herbsttagung 2019“, die am 1. und 2. November 2019 in Darmstadt stattfand: „Die Themen waren ‚Sterbehilfe - Braucht der Mensch zum Sterben Hilfe?‘ über ‚Gott, Gesetze und Gesundheitswesen!‘ sowie ‚Organspende - eine ethische Pflicht?‘ sehr an den aktuellen politischen Debatten in unserem Land angelehnt. Die Referenten Delia Klages und Hardi Schumny legten den interessierten ChrAfD Mitgliedern deutlich dar, wie es um die derzeitige Gesetzeslage in Deutschland steht. Dabei hat vielen Mitgliedern der anschauliche Vortrag zur Sterbehilfe und die damit verbundene erschreckende Realität in deutschen Krankenhäusern sehr traurig gemacht. In Würde sterben zu dürfen, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Im Nachgang erhielten alle Teilnehmer eine Zusammenfassung des Vortrages zur ‚Christlichen Patientenverfügung‘ von Delia Klages.

Der Nachmittag gehörte Prof. Dr. Lüdecke vom EIKE Institut Jena. Seine Vorträge zur menschgemachten Erwärmung in Beziehung zur natürlichen Klimafluktuation waren von hohem informativen Gehalt. Ausgezeichnet auch sein Vortrag mit dem Titel: ‚Energiewende und Naturgesetze: ein verfeindetes Paar?‘ Alle Zuhörer profitierten von so viel Sachkenntnis und haben nun für Diskussionen sehr gute fachliche Argumente zur Hand.

Ein weiterer Gast war Beatrix von Storch, MdB und ChrAfD-Mitbegründerin. Zusammen mit Ihren Kollegen aus dem Bundestag und ChrAfD-Vorstandskollegen Volker Münz, sowie Ulrich Oehme berichteten sie von ihrer herausfordernden Arbeit in der AfD Fraktion im Bundestag. Daneben wurde unser aktuelles ChrAfD-BuVo-Projekt die ‚Gründung der ChrAfD Ortsverbände‘, nebst zahlreichen weiteren Informationen aus unserer ChrAfD Arbeit aufgezeigt.

Gute Gespräche, Gebet und Gesang umrahmten unsere Herbsttagung. Die Unterkunft und Bewirtung im Tagungshotel in Darmstadt waren hervorragend vom dortigen Personal organisiert.

Wir vom ChrAfD Bundesvorstand freuen uns auf unser nächstes Treffen mit Ihnen, liebe Mitglieder. Dann heißt es wieder „Auf nach Thüringen“ zur Frühjahrstagung der ChrAfD mit dem Titel ‚Christ und Widerstand‘ vom 02.-03. Mai 2020.“

3 Annoncen in der „Jungen Freiheit“:

Zur Unterstützung unserer Anliegen des Lebensschutzes und des klaren Standpunktes gegen Abtreibung beschloss der Vorstand Annoncen, die im 3. Quartal 2019 in der JF veröffentlicht wurden.

Volker Münz bei Bedford-Strohm

Anfang August hatte Volker Münz ein Gespräch mit Herrn Bedford-Strohm, bei dem er den Bischof eindringlichst vor der Unterstützung der Schlepper gewarnt hat. Leider haben diese Ratschläge offensichtlich nicht gefruchtet. Die EKD will in unsere Kultur Fremde nach Deutschland holen und verfolgt dabei eine der AfD entgegengesetzte politische Agenda.

CDU/CSU im EU-Parlament antisemitisch

Im vergangenen Herbst wurde vom EU-Parlament eine Resolution zu 22 verfolgten Völkern verabschiedet. Die AfD stellte den Antrag, auch die Juden als verfolgtes Volk in die Resolution aufzunehmen. Dieser Antrag wurde - auch mit den Stimmen von CDU/CSU - niedergestimmt. Darf die CDU/CSU daher als antisemitisch bezeichnet werden?

Weihnachtsrundbrief

Der wiederum sehr schön und tiefsinnig gestaltete Weihnachtsrundbrief wies uns auf den Kern der Weihnachtsbotschaft hin: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Der March for Life 2020 in Washingthon D.C. gehörte zu den größten Menschenrechtsdemonstrationen der Welt.

US-Präsident Donald Trump hat am Montag den 22. Januar zum "National Sanctity of Human Life Day" erklärt. Dies berichteten US-Medien.

"An diesem Tag bekennt unsere Nation stolz und stark die Verpflichtung, das Geschenk das Geschenk des Lebens in allen Phasen des Lebens, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, zu schützen",  heißt es in der Proklamation.  "Jeder Mensch, Geborene und der Ungeborene, der Niedergeschlagene, der Arme, der Behinderte und der alte Mensch hat einen inhärenten Wert."

Die Präsidentin des "March for Life", Jeanne Mancini, sagte dazu:

"Wir fühlen uns tief geehrt, dass wir Präsident Trump beim 47. March for Life begrüßen dürfen. Er wird der erste Präsident in der Geschichte sein, der teilnimmt, und wir sind voller Vorfreuede darauf, dass er die Leiden unserer Teilnehmer für das Leben und für den Schutz der Ungeborenen persönlich erleben wird. Präsident Trump und seinen Regierung sind beständige Verfechter des Lebens und ihre Unterstützung für den Marsch für das Leben war unerschütterlich. Wir sind dankbar für all diese Pro-Life-Errungenschaften und freuen uns darauf, in Zukunft weitere Siege für das Leben zu erringen."

Hier finden Sie die Rede von Donald Trump auf deutsch:

https://youtu.be/GyUxaIpXffE

Was für eine gewaltiges christliches Zeugnis für das Leben.  Und hier darf der gläubige Christ in Deutschland schon fragen:  "Warum zeigen so wenig christliche Politiker von CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken  auf dem deutschen "Marsch für das Leben"  ihr Gesicht? Gibt es in den Altparteien keine gläubigen Christen mehr? Warum hält Merkel dort keine Rede?  Ist sie nicht in der "CHRISTLICH sozialen Union?" Sind unserer Regierung die Gebote Gottes unwichtig geworden?  Ist Ihnen das Leben Ihres Volkes egal?

Am Samstag den 19. September 2020 findet in Berlin der "Marsch für das Leben" statt.  Die AfD und die Christen in der AfD sind, wie schon in all den letzten Jahren beim "Marsch für das Leben"  gegen Abtreibung und für den Lebensschutz wieder mit dabei!

EILMELDUNG:

Der Bundestag hat am Donnerstag morgen die Widerspruchslösung von Jens Spahn bei der Organspende abgelehnt!  

In Deutschland bleibt es bei der Zustimmungspflicht für Organspenden!

 Beatrix von Storch begrüßt die Ablehnung der Widerspruchslösung. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion erklärt zur Ablehnung der doppelten Widerspruchslösung durch den Bundestag:

„Ich begrüße es sehr, dass die ‚doppelte Widerspruchslösung‘ von Spahn und Lauterbach abgelehnt wurde. Schweigen kann nach meinem Rechtsverständnis – bei so weitreichenden Eingriffen in die Rechte eines Bürgers wie bei der Organentnahme/-spende – niemals ein Ja bedeuten. Grundlage für ein funktionierendes Organspendesystem ist das Vertrauen der Menschen in die geltenden Regelungen zum Prozess. Die AfD will eine Lösung, die auf Vertrauen und Aufklärung aufbaut und nicht auf Zwang.“

 

 

DRINGENDE PETITIONEN AN BUNDESGESUNDHEITSMINISTER JENS SPAHN – ABSTIMMUNG IM BUNDESTAG STEHT UNMITTELBAR BEVOR!!! 

Nein zur Widerspruchslösung: Die ChrAfD fordert Respekt vor dem Bürgerwillen statt staatlicher Enteignung von Organen.


https://citizengo.org/de/lf/165629-nein-zur-automatischen-organentnahme


https://www.patriotpetition.org/2018/10/04/herr-minister-spahn-haende-weg-von-unseren-organen/


https://www.change.org/p/gesundheitsminister-jens-spahn-widerspruchsregelung-nein-danke-der-anspruch-der-gesellschaft-endet-an-meiner-haut

Diese Petitionen werden von den Christen in der AfD unterstützt.  Durch das Anklicken können Sie mithelfen,  dass der Wille und die Würde unseres Volkes nicht übergangen wird.  Desweiteren können Sie auch persönlich Jens Spahn kontaktieren:

 

 

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Sehr geehrter Herr Bundesminister Spahn,

mit Ihrem Vorstoß, die Einwilligungspflicht für Organspenden durch eine Widerspruchsregelung zu ersetzen, wollen Sie massiv in die Rechte der Patienten eingreifen.

Auch wenn es ein Anliegen der Bundesregierung ist, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, muss das Selbstbestimmungsrecht der Patienten geachtet werden und darf nicht durch ein politisches Ziel, Organspende als „Normalfall“ zu etablieren, unterlaufen werden.

Ich wende mich gegen Ihr Vorhaben, hirntoten Patienten ohne deren ausdrückliche Einwilligung oder der Zustimmung ihrer Verwandten Organe zu entnehmen.

Es darf keinen Automatismus geben, der dem Staat eine Verfügungsgewalt über den menschlichen Körper zuspricht.

Das automatische Voraussetzen der Einwilligung zur Organentnahme, wenn beispielsweise keine entgegengesetzte Patientenverfügung vorliegt, widerspricht dem Anspruch, unter allen Umständen die Würde der Person zu achten.

Die Kritik, die auch aus den Reihen des deutschen Ethikrates formuliert wurde, dass es zu keiner „Organentnahmepflicht“ kommen dürfe, ist bei weiteren Veränderungen der Gesetzeslage einzubeziehen.

Der Staat darf die Interessen von Patienten nicht gegeneinander ausspielen - und erst recht nicht den Eindruck erwecken, der Mensch könne als Ersatzteillager betrachtet werden.

Das Gesundheitssystem und vor allem die Transplantationsmedizin brauchen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger.

Gesetzgeberische Eingriffe, die das Selbstverfügungsrecht der Patienten verletzen, oder Druck auf Anverwandte ausüben, um den möglichen Widerspruch gegen die Organentnahme zu beeinflussen, gefährden dieses Vertrauen.

Ich verlange, dass die  erweiterte Zustimmungslösung beibehalten wird.

 

Mit freundlichen Grüßen,


[Ihr Name]

Vize-Präsident Pence: „Unser Ruf Israel zu segnen ist nicht nur politisch, sondern auch tief geistlich zu sehen.“

Diese Woche in Jerusalem Dateline: 75 Jahre nach dem Holocaust kamen in Jerusalem viele Spitzenpolitiker aus aller Welt zusammen um gegen Antisemitismus aufzustehen. US-Vizepräsident Mike Pence erklärt, warum jüdische Menschen und ihr Heimatland so wichtig für evangelikale Christen sind. Und mehr …

 Hier finden Sie das ganze Interview: (Englisch)

>> ‚We’re Called to Bless Israel‘: Going to Israel Not Just Political for Pence, It’s Deeply Spiritual

 

Wie viel größer und ausgedehnter muss dieser Krieg gegen die Christen noch werden, bevor der Westen ihn als "Völkermord" betrachtet und Maßnahmen zu seiner Verhinderung ergreift?

Am Tag nach der Enthauptung der Christen in Nigeria ermahnte Papst Franziskus die westliche Gesellschaft. Wegen enthaupteter Christen? Nein. "Legt eure Telefone hin, redet während der Mahlzeiten", sagte der Papst. Er sprach kein einziges Wort über die schreckliche Hinrichtung seiner christlichen Brüder und Schwestern. Wenige Tage zuvor hatte Papst Franziskus zum Gedenken an die Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kamen, ein von einer Rettungsweste umhängtes Kreuz aufgehängt. Des Lebens der von islamischen Extremisten getöteten Christen hat er nicht mit einer winzig kleinen Erwähnung gedacht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt, dass ihre Priorität der Kampf gegen den Klimawandel sein wird. Verfolgte Christen erwähnte sie nicht. Unterdessen schrieb The Economist, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, ein leidenschaftlicher Verteidiger verfolgter Christen, das Thema politisch "ausnutzt".


Bisher wurden in Nordnigeria 900 Kirchen von Boko Haram zerstört. Mindestens 16.000 Christen wurden dort seit 2015 getötet. Abgebildet: Die verbrannte Erste Afrikanische Kirchenmission in Jos, Nigeria am 6. Juli 2015. (Foto von AFP über Getty Images)
Martha Bulus, eine nigerianische Katholikin, wollte zu ihrer Brautparty gehen, als sie von islamischen Extremisten von Boko Haram entführt wurde. Martha und ihre Begleiter wurden enthauptet und ihre Hinrichtung gefilmt. Das Video der brutalen Morde an diesen 11 Christen wurde am 26. Dezember zeitgleich mit den Weihnachtsfeierlichkeiten veröffentlicht. Es erinnert an die Bilder von anderen Christen in orangefarbenen Overalls, die auf den Knien am Strand gebeugt sind und jeweils von einem maskierten, schwarz gekleideten Dschihadisten gehalten werden, der ihnen ein Messer an die Kehle hält. Ihre Leichen wurden in einem Massengrab in Libyen entdeckt.

In der Größenordnung der antichristlichen Verfolgung in Nigeria hatte Martha weniger Glück als ein anderes entführtes Mädchen, Leah Sharibu, die nun seit fast zwei Jahren in Gefangenschaft ist und gerade ihr zweites Weihnachten in den Händen von Boko Haram verbrachte. Der Grund? Leah weigerte sich, zum Islam zu konvertieren und ihr Christentum zu verleugnen. Nigerianische christliche Führer protestieren auch gegen die "kontinuierliche Entführung minderjähriger christlicher Mädchen durch muslimische Jugendliche..." Diese Mädchen "werden gewaltsam zum Islam konvertiert und ohne die Zustimmung ihrer Eltern zur Heirat herangezogen".

Nigeria erlebt einen islamistischen Vernichtungskrieg gegen Christen. Bislang wurden 900 Kirchen im Norden Nigerias von Boko Haram zerstört. US-Präsident Donald J. Trump wurde informiert, dass dort seit 2015 mindestens 16.000 Christen getötet wurden. In einer einzigen nigerianischen katholischen Diözese, Maiduguri, wurden 5.000 Christen ermordet. Wie viel größer und ausgedehnter muss dieser Krieg gegen Christen noch werden, bevor der Westen ihn als "Völkermord" betrachtet und Maßnahmen zu seiner Verhinderung ergreift?

Am Tag nach der Enthauptung der Christen in Nigeria ermahnte Papst Franziskus die westliche Gesellschaft. Wegen enthaupteter Christen? Nein. "Legt eure Telefone hin, redet während der Mahlzeiten", sagte der Papst. Er sprach kein einziges Wort über die schreckliche Hinrichtung seiner christlichen Brüder und Schwestern. Wenige Tage zuvor hatte Papst Franziskus zum Gedenken an die Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kamen, ein von einer Rettungsweste umhängtes Kreuz aufgehängt. Im vergangenen September enthüllte der Papst auf dem Petersplatz ein Denkmal für Migranten, aber des Lebens der von islamischen Extremisten getöteten Christen hat er nicht mit einer winzig kleinen Erwähnung gedacht.

Kardinal Robert Sarah, einer der ganz wenigen katholischen Kirchenführer, der den islamischen Charakter dieses Massakers erwähnte, twitterte: "In Nigeria ist die Ermordung von 11 Christen durch verrückte Islamisten eine Erinnerung daran, wie viele meiner afrikanischen Brüder in Christus den Glauben unter Einsatz ihres eigenen Lebens leben".

Es ist nicht nur der Vatikan, der schweigt. Nicht eine einzige westliche Regierung hat Zeit gefunden, Entsetzen und Empörung über die Enthauptung von Christen auszudrücken. "Wo ist die moralische Abscheu vor dieser Tragödie?", fragte der nigerianische Bischof Matthew Kukah nach dem Weihnachtsmassaker. "Dies ist Teil eines viel größeren Dramas, mit dem wir täglich leben."

Die europäischen Führer sollten dem Beispiel des britischen Premierministers Boris Johnson folgen, der in seiner ersten Weihnachtsbotschaft an die Nation sagte:

"Besonders am heutigen Tag möchte ich, dass wir uns all der Christen auf der ganzen Welt erinnern, die Verfolgung ausgesetzt sind. Für sie wird der Weihnachtstag im Privaten, im Geheimen, vielleicht sogar in einer Gefängniszelle begangen werden".

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt, dass ihre Priorität der Kampf gegen den Klimawandel sein wird. Verfolgte Christen hat sie nicht erwähnt. Der französische Präsident Emmanuel Macron konnte in seiner Rede zur Wintermitte nicht einmal "Frohe Weihnachten" sagen.

Unterdessen schrieb The Economist, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, ein leidenschaftlicher Verteidiger verfolgter Christen, das Thema politisch "ausnutzt".

Die europäischen Führer haben es versäumt, die barbarische Hinrichtung von Christen am Weihnachtstag zu verurteilen: Politische Korrektheit zersetzt die westliche Gesellschaft von innen heraus.

Anfang Dezember sagte ein anderer afrikanischer Bischof, Justin Kientega aus Burkina Faso: "Niemand hört uns zu. Offensichtlich geht es dem Westen mehr darum, seine eigenen Interessen zu schützen".

"Warum schweigt die Welt, während Christen im Nahen Osten und in Afrika abgeschlachtet werden", schrieb Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses.

"In Europa und in den Vereinigten Staaten waren wir Zeugen von Demonstrationen zum tragischen Tod von Palästinensern, die von der Hamas, der Terrororganisation, die den Gazastreifen kontrolliert, als menschliche Schutzschilde benutzt wurden. Die Vereinten Nationen haben Untersuchungen durchgeführt und konzentrieren ihren Zorn auf Israel, weil es sich gegen eben diese Terrororganisation verteidigt hat. Aber das barbarische Abschlachten von Tausenden und Abertausenden von Christen stößt auf relative Gleichgültigkeit."

Wo waren die westlichen Regierungen, als Tausende junger Muslime nach Syrien und in den Irak eindrangen, um Christen zu jagen und zu töten und ihre Kirchen und Gemeinden zu zerstören? Der Westen tat nichts und litt für seine Untätigkeit. Die Islamisten fingen mit den Christen im Osten an und setzen ihr Werk mit den "Post-Christen" im Westen fort. Wie der französische Mittelalterforscher Rémi Brague sagte: "Die Kräfte, die die Christen aus ihrem angestammten Land vertreiben wollen, werden sich fragen, warum nicht im Westen ein Work fortsetzen, das im Osten so gut begonnen worden ist?"

Es gab im Westen keine Empörung über das Abschneiden der christlichen Köpfe, nur Schweigen, unterbrochen von "Allahu Akbar", Schüssen und Bomben. Die Geschichtsbücher der Zukunft werden diesen westlichen Verrat nicht gutheißen - je nachdem, wer sie schreibt. Das Ende der Christen des Ostens wird eine Katastrophe für die Kirche im Westen sein. Es wird niemand von ihnen mehr in der Wiege der eigenen Zivilisation leben.

Was würden wir lesen, wenn zum Beispiel christliche Terroristen einen Bus angehalten, die Passagiere nach ihrem Glauben getrennt, den Muslimen befohlen hätten, zum Christentum zu konvertieren, und dann elf von ihnen ermordet hätten? Das Umgekehrte ist gerade in Kenia geschehen. Was haben wir gelesen? Gar nichts. Am 10. Dezember hielt die islamische Terroristengruppe Al Shabaab einen Bus im Norden Kenias an und ermordete dann nur diejenigen, die keine Muslime waren. Wir Westler sind in der Regel bewegt von der Verfolgung dieser oder jener Minderheit; warum nie für unsere Christen?

Die Christianophobie der muslimischen Extremisten, die Christen im Nahen Osten und in Afrika massakrieren, ist zentral für eine totalitäre Ideologie, die darauf abzielt, die Muslime der Umma (der islamischen Gemeinschaft) in einem Kalifat zu vereinen, nachdem sie die Grenzen der Nationalstaaten zerstört und "Ungläubige" - Juden, Christen und andere Minderheiten sowie "muslimische Abtrünnige" - liquidiert hat. Nigeria steht nun an der Spitze dieses Dramas.

"Nigeria ist heute der tödlichste Ort der Welt, um Christ zu sein", bemerkte Emmanuel Ogebe, ein Anwalt.

"Was wir haben, ist ein Völkermord. Sie versuchen, die Christen zu verdrängen, sie versuchen, ihr Land zu übernehmen und sie versuchen, ihre Religion den sogenannten Ungläubigen und Heiden, für die sie Christen halten, aufzuzwingen".

Der Westen schläft wieder ein. "Der Westen öffnete seine Grenzen ohne zu zögern für Flüchtlinge aus muslimischen Ländern auf der Flucht vor dem Krieg", schrieb die Ökonomin Nathalie Elgrably-Lévy. "Diese scheinbar tugendhafte westliche Solidarität ist dennoch selektiv und diskriminierend." Verfolgte Christen wurden von den westlichen Regierungen und den öffentlichen Orten im Stich gelassen.

Indiens Premierminister Narendra Modi wurde kürzlich von Muslimen belagert, die gegen ein neues Gesetz protestierten, das benachbarten Nicht-Muslimen, die vor Verfolgung fliehen, die Staatsbürgerschaft anbietet. Tarek Fatah erklärte in der Toronto Sun, dass die muslimische Empörung über das neue indische Gesetz von der Furcht herrührt, "dass die Zulassung der Staatsbürgerschaft für verfolgte pakistanische Christen, Hindus und Sikhs die nicht-muslimische Bevölkerung des Landes vergrößern und damit ihre Vetomacht verwässern würde, die sie in den letzten 70 Jahren in Indien ausgeübt haben".

Wo sind die mit Londonern oder New Yorkern gefüllten Plätze für die vom Westen diskriminierten christlichen Flüchtlinge? In den von Islamisten besetzten Teilen Syriens haben die Christen gerade ein "besonderes Weihnachtsfest" verbracht - ohne Glocken und Lichter und mit vielen ihrer Kirchen zu Ställen umgebaut.

Das Khabour, die syrische Region, in der die assyrischen Christen lebten, wird heute "totes Tal" genannt. Der ehemalige Erzbischof von Canterbury, George Carey, schrieb kürzlich:

"Der Krieg in Syrien ist wieder ausgebrochen. Wieder einmal füllen Flüchtlinge seine Straßen, die unser Mitgefühl brauchen. Doch diejenigen, die dem 'falschen Glauben' angehören, werden von der britischen Regierung keines finden. Bei der Neuansiedlung von 16.000 Flüchtlingen aus dem früheren Konflikt in Großbritannien konnten sich die am stärksten brutalisierten Minderheiten in unserem Land kaum in Sicherheit bringen. Von den Flüchtlingen, die im Jahr 2015 im Rahmen des Vulnerable Persons Scheme hierher kamen, waren nur 1,6 Prozent Christen. Und das, obwohl diese Gruppe 10 Prozent der syrischen Bevölkerung ausmacht".

Die Muslime füllen die westlichen Plätze für ihresgleichen; aber für unsere verfolgten christlichen Brüder bleiben diese Plätze leer.

von Giulio Meotti, Gatestone Institut
Englischer Originaltext: Christians Beheaded for Christmas, The West Goes Back to Sleep

 

 

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