­
Christen in der AfD
Beatrix von Storch zur Debatte um "Sterbehilfe", im Bundestag am 18.05.2022


Liebe Freunde, liebe Mitstreiter,

heute habe ich im Deutschen Bundestag im Rahmen der „Vereinbarten Debatte zum Thema Sterbehilfe“, so die offizielle Bezeichnung, obwohl es eigentlich um Suizidbeihilfe und nicht um Sterbehilfe geht, folgende Rede gehalten:

„Wenn wir alt und krank sind, unsere geistigen und körperlichen Kräfte schwinden, verliert unser Leben nicht an Sinn und Würde. Der Schriftsteller Walter Jens war ein Vorkämpfer der Sterbehilfe und litt später an schwerer Demenz. Der gesunde Walter Jens konnte sich nicht vorstellen, dass ein solches Leben für ihn noch lebenswert sein könnte. Der an schwerer Demenz erkrankte Walter Jens wollte nicht mehr sterben, sondern leben – trotz seiner Patientenverfügung. Das bezeugten die Menschen, die ihn am meisten liebten: seine Frau und sein Sohn. Sie ließen ihn leben.

Das Urteil des Verfassungsgerichtes, das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe aufzuheben, hat uns auf die schiefe Bahn gebracht: Minderjährige unter 18 dürfen keine Zigaretten kaufen – weil gesundheitsgefährdend, aber – nach dem Diskussionspapier des BMG sollen 15-Jährige einen „selbstbestimmten Entschluss zur Selbsttötung“ treffen können, wenn ein Familiengericht die „Einsichts- und Urteilsfähigkeit“ feststellt. Wirklich?

Wo Menschen sich selbst nicht töten können, wird bald die Forderung nach aktiver Sterbehilfe lauter werden. Und wo Sterbehilfe zur Normalität wird, werden die Übergänge zwischen Töten auf Verlangen und Töten ohne Verlangen fließend. Die Niederlande sind ein warnendes Beispiel: Der Medizin-Ethiker Theo Boer stellt fest, dass sich seit der Legalisierung der Sterbehilfe der extreme Ausnahmefall zur Normalität entwickelt hat:

 - 4 % aller Sterbefälle sind Sterbehilfe.
 - ein Drittel so viele, wie dort an und mit Corona gestorben sind.
 - zehn Mal mehr als Verkehrstote
 - 2020 in den Niederlanden: 7000 Menschen. In Deutschland wären das 30.000.
 - In 235 Fällen war der Grund die Häufung von Altersbeschwerden wie das Nachlassen der Sehkraft,
   des Gehörs, Arthritis, Gehbeschwerden.
 - In 170 Fällen war der Grund Demenz:

Meine Damen und Herren, in den Niederlanden dürfen schwer demente Patienten mit Patientenverfügung auch dann getötet werden, wenn sie non-verbal versuchen, sich dagegen zu wehren. Stärken wir die Palliativmedizin. Helfen wir, dass Menschen an der Hand und nicht durch die Hand eines Menschen sterben. Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte 1999 dazu: Jeder Mensch hat seine Würde, seinen Wert und sein Lebensrecht von Gott her. Weil Gott allein Herr über Leben und Tod ist, sind Menschenwürde und Leben geschützt.
Daran glaube ich.“

Mit herzlichen Grüßen bin ich

Ihre
Beatrix von Storch

Noch mehr Infos finden Sie auf
https://beatrixvonstorch.de/

 

 

Der Löwe von Juda

Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel. Offenbarung 5,5

 

Gottvertrauen - gerade in unserer Zeit

Vereinfachte Abtreibung, oder die Pläne der Ampel-Koalition bezüglich des Lebensrechts ungeborener Menschen

 

Die Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch falle keiner Frau leicht, deshalb solle zumindest der Zugang zu Abtreibungen nach gefallener Entscheidung vereinfacht werden – so ähnlich argumentieren Befürworter der Legalisierung von Abbrüchen häufig. Die neue Bundesregierung unter der Ampel Koalition schließt sich dieser Auffassung über die Zukunft der Abtreibungshandhabung an. Dazu fallen Begriffe wie selbstbestimmt, sicher, kostenlos und frei von einschränkenden Hürden und am besten auch moralischen Urteilen durch Gegenstimmen.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Paragraf 219a, das Werbeverbot für Abtreibungen, über das insbesondere seit dem prominenten Fall der Ärztin Kristina Hänel kontrovers diskutiert wird, schnellstmöglich und vollständig aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden soll. Dazu steht wörtlich im Koalitionsvertrag: „Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Daher streichen wir § 219a StGB.“ Frauenärzte sollen etwa auf den Webseiten ihrer Praxen über dieses „Angebot“ informieren dürfen, zudem will die Koalition selbst ein bundesweites Netz von Beratungszentren aufbauen.

Es ist allerdings zu befürchten, dass die Abschaffung des Paragrafen 219a nur der Anfang ist und dass als nächster Schritt auch eine Überarbeitung oder gar Streichung des Paragrafen 218 vorgesehen sein könnte, welcher Abtreibung überhaupt als strafbar einstuft. Das entspräche dem Bild der Ampel-Parteien, für die die „Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen“ zu einer „verlässlichen Gesundheitsversorgung“ gehört. Somit ist auch geplant, die Frage, ob und unter welchen Umständen Abtreibungen überhaupt noch strafbar sein sollten, von einer Kommission prüfen zu lassen.

Des Weiteren unterstützt die Koalition ein neues Pilot-Projekt der Beratungsstelle pro familia, dem Beratungszentrum balance und dem Verein Doctors for Choice, das Schwangerschaftsabbrüche per Telemedizin anbietet. Nach vollzogenem Beratungsgespräch samt Bedenkfrist müssen Frauen die einen medikamentösen Abbruch vornehmen lassen wollen, dafür nicht mehr unbedingt eine Arztpraxis oder Klinik aufsuchen, sondern können die Tabletten, die sie per Post erhalten, im Videochat unter Aufsicht eines Frauenarztes zuhause einnehmen. Diese „Erleichterung“ steht vor allem im Zusammenhang der abnehmenden Zahl von Gynäkologen, die Abbrüche vornehmen und der Corona-Pandemie, die zweifellos auch viele Familien in eine schwierige Lage brachte.

Doch die zunehmende Tendenz der Vereinfachung des Zugangs zu Schwangerschaftsabbrüchen löst nicht die pandemiebedingten Probleme von finanziell schwächer gestellten Schwangeren und Familien. Die bleiben schließlich auch nach der Abtreibung arm und leiden weiterhin unter anderen Einschränkungen ihrer Lebensqualität, die sich nicht mal eben „wegmachen“ lassen. Zudem sollte die Regierung gerade in der Krise andere Unterstützungsmöglichkeiten bereithalten und dadurch Stärke zeigen, statt zu suggerieren, dass es unvermeidbar oder gar in Ordnung wäre, dass Corona auch zu Abtreibungen führen „müsse“.

Das Kernproblem besteht allerdings darin, dass hier ein grundsätzliches Menschenrecht, nämlich das unantastbare Recht auf Leben, für eine ganze Personengruppe vollständig ignoriert wird. Diese Meinung vertritt etwa das katholische Bistum Regensburg, welches an Kirchenmitglieder appelliert, sich gezielt für das Recht auf Leben ungeborener Kinder einzusetzen. Schließlich kommen jedes Jahr rund 100.000 Kinder durch Schwangerschaftsabbrüche ums Leben.

Die Pläne und Formulierungen der Ampel gehen einfach über dieses Sterben hinweg und lassen es unsichtbar erscheinen, wenn stattdessen lieber „Gehsteigbelästigungen“ durch Lebensschützer angeprangert werden, verknüpft mit der Frage, ob man diese juristisch unterbinden könnte.

Doch dass es hierbei nicht bloß um den vereinfachten Zugang zu „medizinischen Dienstleistungen“ und persönliche Entscheidungsfreiheit, die einer Person individuell leicht oder schwerfällt, sondern um Leben oder Tod weiterer unschuldiger Menschen geht, sollte gerade unter dem Blickwinkel der Pandemie deutlich werden. Wenn andererseits überall betont wird, dass dem Recht auf Leben und seinem Schutz oberste Priorität eingeräumt werden müsse, wodurch dann einige Freiheitsrechte untergeordnet und eingeschränkt werden, ist es besonders bigott, dass gleichzeitig die Tötung ungeborenen Lebens gefördert und dabei unter dem Deckmantel des „Selbstbestimmungsrechts“ von Frauen oder eines „Informationsrechtes“ versteckt wird.

Quelle: Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur DVCK e. V.
Link:      https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2022/01/vereinfachte-abtreibung-oder-die-plane.html 

 

 

Liebe Mitbürger,

sehen Sie hier meinen Gruß aus Brüssel zum Jahreswechsel.

Wieder blicken wir auf ein schweres Jahr zurück. Die Pandemie ist entgegen aller Versprechungen auch nach der dritten Impfung nicht zu Ende und die Gesellschaft ist gespalten.

Anstatt den Menschen Hoffnung zu schenken und Frieden zu bringen, haben leider auch die meisten unserer Kirchen die Türen verschlossen. Was hätte Mutter Theresa, die zu den Lepra-Kranken ging, dazu gesagt? Ging nicht auch Jesus zu den Aussätzigen? Und unsere Kirchenvertreter haben jetzt trotz Maske, Abstand und Desinfektionsmittel nicht mehr den Mut, für die Menschen da zu sein.

Dennoch: Zum Jahreswechsel möchte ich Sie daran erinnern, dass wir es mit jemandem zu tun haben, der uns nicht enttäuscht. In der Bibel steht: Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Das gibt mir Mut, Zuversicht und Kraft, dass ich mich auch im kommenden Jahr als Christ hier in Brüssel für Ihre Anliegen einsetzen werde.

Ihr
Joachim Kuhs

Video: Zum Abspielen auf den Pfeil klicken

 

 

 

 

 

Liebe Mitbürger,

Ihnen allen einen gesegneten vierten Adventsonntag. Wir befinden uns nun auf der Zielgeraden auf dem Weg zum Geburtsfest unseres Erlösers. Nun brennen alle vier Kerzen am Adventskranz. Das Licht, das in der Dunkelheit unserer Zeit leuchtet, ist von Woche zu Woche gewachsen. Nicht die Dunkelheit hat das letzte Wort, am Ende wird Christus, das Licht der Welt, siegen!

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die verbleibenden Tage der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Dass Ihnen neben den äußeren Vorbereitungen auch Zeit und Besinnung für die innere Vorbereitung bleibt: Dass wir uns darauf einstimmen können, was es heißt, dass Gott Mensch wird, in unsere Welt kommt und unser Leben teilt. Dass er kein ferner Gott, kein abstraktes "höchstes Wesen", sondern ein "Immanuel", ein Gott-Mit-Uns sein will.

Mit diesem Video möchte ich Ihnen und Ihren Familien einen ganz persönlichen Weihnachtsgruß aus Brüssel senden. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein gesegnetes, schönes und berührendes Weihnachtsfest.

Ihr
Joachim Kuhs

Video: Zum Abspielen auf den Pfeil klicken

 

 

Sie haben Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
­